Nur zehn Spiele im Amt

Bericht: Klinsmann forderte bei Hertha mehrjährige Vertragsverlängerung

Klinsmann war in nur zehn Pflichtspielen Hertha-Coach. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images
Klinsmann war in nur zehn Pflichtspielen Hertha-Coach. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Im November 2019 übernahm Jürgen Klinsmann überraschend das Traineramt bei Hertha BSC, trat aber nach nur zehn Pflichtspielen zurück - und hinterließ die Mannschaft im Abstiegskampf. Dabei soll der Weltmeister von 1990 zuvor sogar noch die Forderung nach einer Verlängerung gestellt haben.

"Sein plötzlicher Abgang und sein öffentliches Nachtreten zeugen nicht von einem ausgeprägten Sportsgeist. Ganz sicher habe ich mich in keinem Kollegen so getäuscht wie in ihm", sagte Ex-Hertha-Manager Michael Preetz über Jürgen Klinsmann jüngst der Sport Bild. Die Bild-Zeitung hat in diesem Zuge weitere Details zum Klinsmann-Engagement in Berlin publiziert.

Klinsmann trat schnell zurück

Unter anderem soll Klinsmann schon im Wintertrainingslager - und damit kurz nach seiner Ankunft - eine Vertragsverlängerung um mehrere Jahre gefordert haben. Der mittlerweile 57-Jährige habe gar damit gedroht, ansonsten nicht mehr nach Berlin zurückkehren zu wollen, schreibt das Boulevardblatt. Kurz danach hörte Klinsmann wirklich auf. Nach einem 1:3 gegen den 1. FSV Mainz 05 erklärte er, als Coach von Hertha BSC nicht weitermachen zu werden.

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Adrian Kuehnel  
16.06.2022