Nach schwieriger Vorsaison

Klement: "Jetzt will ich mich beweisen"

Klement kam 2019 vom SC Paderborn zum VfB Stuttgart.
Klement kam 2019 vom SC Paderborn zum VfB Stuttgart. Foto: Getty

Philipp Klement möchte beim VfB Stuttgart eine bessere Saison spielen als in der vergangenen Spielzeit. Hierfür gibt sich der Offensivspieler nach seinem zuletzt starken Auftritt nach seiner Einwechslung gegen Freiburg selbstbewusst.

Im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock (1:0) stand Philipp nur 16 Minuten auf dem Rasen, zum Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg (2:3) immerhin schon 30, wobei er bei der Aufholjagd des VfB Stuttgart eine gute Leistung zeigte. Ob das automatisch einen Startelf-Einsatz gegen seinen Ex-Klub Mainz 05 (Samstag, 15:30 Uhr) zur Folge hat?

Matarazzo: Auf der Sechs? "Das ist für ihn nicht neu"

"Diese Frage muss der Trainer beantworten", erklärte der 28-Jährige diesbezüglich dem kicker. Gegen Freiburg rückte der Neuzugang nach seiner Einwechselung auf die Doppelsechs und musste daraus offensiv agieren. "Das ist für ihn nicht neu", machte sein Coach Pellegrino Matarazzo klar und erinnerte sich, dass Klement, der im Sommer 2019 kam, "in Paderborn regelmäßig auf der Sechs gespielt hat."

Es soll in dieser Saison besser laufen

Dass es in der neuen Saison besser laufen muss, erkannte der Linksfuß selbst: "Die vergangene Saison war nicht besonders, auch die Leistungen sind verbesserungswürdig." Eine Erklärung für die enttäuschende Vorsaison hat er allerdings: "Dafür gab es Erklärungen: Ich hatte mich relativ früh verletzt und einen Großteil der Vorbereitung verpasst. Entsprechend bin ich nicht fit in die Saison gestartet. Das hat sich durch die Hinrunde gezogen. Alles war neu. Man braucht Zeit, um sich zurechtzufinden."

In der Bundesliga möchte Klement nichtsdestotrotz jetzt durchstarten. "Es ist so gekommen, wie ich mir das mit dem Aufstieg vorgestellt hatte. Jetzt will ich mich beweisen", gab der offensive Mittelfeldspieler selbstbewusst zur Kenntnis. Dass er das Spiel des VfB Richtung gegnerischem Tor positiv beflügeln kann, brachte er gegen Freiburg zum Ausdruck - und vielleicht hat dies auch eine Startelf-Berufung in Mainz zur Belohnung.

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Adrian Kuehnel  
24.09.2020