Zweiter Anlauf beim Stürmer

Per Klausel zu haben: Frankfurt lockt Leverkusens Alario

Alario könnte in der Bundesliga bleiben. Foto: Getty Images
Alario könnte in der Bundesliga bleiben. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt belohnt sich mit dem Einzug in die Champions League für den Triumph in der Europa League. Um im wichtigsten Klubwettbewerb der Welt bestehen zu können und gleichzeitig den Ligaalltag zu bewältigen, sollen weitere Verstärkungen her. Ein heißes Thema scheint die Verpflichtung von Lucas Alario.

Frankfurt bemühe sich intensiv um den Stürmer von Bayer Leverkusen, berichtet der kicker. Der Argentinier kann die Werkself per Ausstiegsklausel verlassen, die bei 6,5 Millionen Euro liegen soll. Angesichts der nachgewiesenen Qualitäten von Alario, der für die Rheinländer in 164 Pflichtspielen 58 Mal getroffen hat, scheint eine solche Summe keineswegs überzogen. Der 29-Jährige findet dem Bericht zufolge einen robusten Markt vor, soll aber etwa eine Rückkehr nach Südamerika ausschließen.

2021 vor allem wegen Verletzungen geblieben

Stattdessen könnte Alario mit der Eintracht sogar Champions-League-Fußball spielen. In Leverkusen war der neunfache Nationalspieler in der vergangenen Saison in der Hierarchie zurückgefallen. Die hätte er schon andernorts erleben können, hätten nicht Verletzungen einen Wechsel schon im Sommer 2021 verhindert. Damals bereits gehörte die Eintracht laut übereinstimmenden Meldungen zu den konkreten Interessenten.

Borre, Kolo Muani und Alario?

Statt eines Wechsels gab es die Vertragsverlängerung bei Bayer04 inklusive der Ausstiegsklausel, die sich Frankfurt nun zunutze machen könnte. Rafael Borre stellte in der abgelaufenen Saison die klare Nr.1 im Sturm der Hessen dar, in der neuen Saison kommt mit Randal Kolo Muani ein hoch gehandelter Angreifer aus der Ligue 1 hinzu. Mit Alario hätte die SGE einen erfahrenen Torjäger mehr an Bord und wäre für die Dreifachbelastung hochwertig besetzt. Die Gespräche sollen bereits weit vorangeschritten sein, schreibt das Fachmagazin. 

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Lars Pollmann  
06.06.2022