Werder Bremen

Klassenerhalt? Ducksch: "Wir haben einen sehr guten Plan"

Ducksch hatte entscheidenden Anteil am Aufstieg. Foto: Getty Images
Ducksch hatte entscheidenden Anteil am Aufstieg. Foto: Getty Images

Werder Bremen bestreitet am Samstag beim VfL Wolfsburg nach einjähriger Abstinenz das erste Bundesliga-Spiel als Aufsteiger. Die Hanseaten sind sich ihrer Rolle als Underdogs in den meisten Partien bewusst und reden unisono vom Saisonziel Klassenerhalt. Marvin Ducksch ist dahingehend sehr zuversichtlich.

"Werder spielt wieder dort, wo es hingehört. Wir Jungs, der ganze Verein, die ganze Stadt haben richtig Bock auf die neue Saison. Ich habe ein gutes Gefühl und bin optimistisch, dass wir eine gute Serie spielen und am Ende die Klasse halten können", erklärt der Torjäger gegenüber Sport Bild. Wichtig werde dabei, die Euphorie aus dem Aufstieg mit ins Oberhaus zu nehmen, mithin sollte also ein Fehlstart tunlichst vermieden werden. Ducksch will am Saisonende natürlich ohne Nachsitzen in der Relegation den Klassenerhalt feiern.

"Wir haben 34 Spiele Zeit" für mindestens Platz 15

"Wir haben 34 Spiele Zeit, um auf einen besseren Platz zu kommen als Platz 16. Ich bin positiv gestimmt", sagt der Angreifer. Ein Vorteil sei zum Beispiel, dass der Kern der Mannschaft mit Ausnahme des Aufstiegskapitäns Ömer Toprak zusammengeblieben ist, und sie punktuell gut verstärkt worden sei. Der größte Faktor könnte die Eingespieltheit im System von Erfolgscoach Ole Werner sein. "Wir haben einen sehr guten Plan, wie wir Fußball spielen wollen, wie wir gegen den Ball arbeiten wollen, wie wir den Gegnern wehtun wollen", erklärt Ducksch.

"Den Fußball spielen, der uns stark gemacht hat"

"Es wird nicht so sein, dass wir 60 oder 65 Prozent Ballbesitz haben wie zuletzt in der 2. Liga. Doch wir wollen nicht den Bus hinten parken und versuchen, über Konter-Tore erfolgreich zu sein", so der 28-Jährige. Werder wolle sich treu bleiben und "den Fußball spielen, der uns vergangene Serie stark gemacht hat". Ducksch war darin mit bisher 15 Toren in 19 Einsätzen unter Werner besonders erfolgreich, vor allem als Sturmpartner von Niclas Füllkrug. Das Duo muss sich aber auch an das Oberhaus anpassen und vor allem mehr nach hinten machen, sagt Ducksch. "Es darf uns nicht passieren, wie das eine oder andere Mal in der 2. Liga, dass wir vorne nach Ballverlusten geparkt haben – statt nachzusetzen."

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Lars Pollmann  
03.08.2022