Wehrle äußert sich

Klassenerhalt bleibt oberstes Ziel des VfB - Spielerverkäufe kein Muss

Für den VfB Stuttgart geht es auch in dieser Saison nur um den Klassenerhalt. Foto: Getty Images.
Für den VfB Stuttgart geht es auch in dieser Saison nur um den Klassenerhalt. Foto: Getty Images.

Nach der vergangenen Saison backt der VfB Stuttgart weiter kleine Brötchen. Indes sind Spielerverkäufe laut Alexander Wehrle kein Muss.

Es ist fast vier Monate her, dass dem VfB Stuttgart in letzter Sekunde der direkte Klassenerhalt gelang. Wataru Endo erzielte in der Nachspielzeit des 34. Spieltags den 2:1-Siegtreffer gegen den 1. FC Köln, der die Schwaben auf den 15. Tabellenplatz beförderte und Hertha BSC wegen der parallelen 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund in die Relegation schickte.

Der Klassenerhalt bleibt das oberste Ziel

Die Geschehnisse der vergangenen Spielzeit sind abgehakt, der VfB blickt auf die neue Saison, die mit dem Eröffnungsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern am Freitagabend beginnt. Die Ziele aber sind unverändert: Auch in diesem Jahr steht einzig der Klassenerhalt im Fokus. "Unser Saisonziel ist und bleibt der Klassenverbleib, den wir aber idealerweise nicht wieder erst in der Nachspielzeit am letzten Spieltag sichern wollen", sagte Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle den Stuttgarter Nachrichten. "Mittelfristig wollen wir uns sportlich ambitioniertere Ziele setzen, aber noch nicht für die anstehende Spielzeit. Man muss unsere derzeitigen Möglichkeiten realistisch einordnen."

Wehrle: VfB "ohne Spielerverkäufe wirtschaftlich handlungsfähig"

Im Kader hat sich indes einiges getan, mit Orel Mangala ist aber nur ein Stammspieler verkauft worden. Seit Mai gelten Borna Sosa und Sasa Kalajdzic ebenfalls als Verkaufskandidaten, da beide eine hohe Ablösesumme einbringen könnten. Ein großer Transferüberschuss ist laut Wehrle aber nicht erforderlich, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen: "Wir sind ohne Spielerverkäufe wirtschaftlich handlungsfähig. Im Übrigen gibt es ja noch viele andere Möglichkeiten, um abseits von Transfers Einnahmen zu generieren." Und da bisher noch keine Angebote eingetroffen sind, könnte das Duo bleiben - bis zum 1. September darf aber nichts ausgeschlossen werden (fussball.news berichtete). 

Florian Bajus  
05.08.2022