Sankt-Pauli-Angreifer

Klasnic: "Würde Kyereh raten, nach Bremen zu wechseln"

Kyereh gehörte in der abgelaufenen Saison zu den auffälligsten Spielern der 2. Liga. Foto: Getty Images
Kyereh gehörte in der abgelaufenen Saison zu den auffälligsten Spielern der 2. Liga. Foto: Getty Images

Der Transfermarkt diktiert dieser Tage die Schlagzeilen in der Bundesliga. Zu den heißesten Eisen gehört dabei Daniel-Kofi Kyereh, der den FC St. Pauli wohl für den Sprung ins Oberhaus verlassen wird. Laut Medienberichten machen sich unter anderem der SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und VfB Stuttgart Hoffnungen. Ivan Klasnic hält Werder Bremen für die beste Wahl.

"Er muss darauf achten, in welchem Verein er wirklich die Möglichkeit hat zu spielen. Ich denke, er würde eher bei Werder zum Zug kommen als bei Freiburg und Gladbach. Deshalb würde ich ihm raten, nach Bremen zu wechseln", so der Ex-Profi gegenüber der Bild-Zeitung. Laut des Boulevardblatts sind die Verantwortlichen der Hanseaten bereit, für Kyereh an die Grenzen des eigenen Budgets zu gehen. Eine siebenstellige Ablöse wird in jedem Fall fällig, um den Nationalspieler Ghanas an Land zu ziehen.

"Spieler, der ein Spiel entscheiden kann"

Eine solche Investition ist kein Pappenstiel, Klasnic ist aber überzeugt, dass sie sich lohnen würde. "Er ist ein Spieler, der ein Spiel entscheiden kann. Außerdem hat er eine gute Schnelligkeit und kann damit ein Spiel auf sich ziehen. Er ist auf einem richtig guten Weg, ein guter Bundesliga-Spieler zu werden", so der Kroate. Kyereh waren in der abgelaufenen Saison für St. Pauli 22 Torbeteiligungen in 29 Zweitliga-Partien gelungen.

"Wenn er performt wie die alte 17, ist alles gut"

Der 26-Jährige würde bei Werder den Angriff um eine spielstarke Option erweitern, könnte mit dem Sturmduo aus Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug auflaufen. Dass der Schritt von St. Pauli nach Bremen gewinnbringend sein kann, weiß Klasnic aus eigener Erfahrung. "Wenn er von St. Pauli zu Werder wechselt, hat er alles richtig gemacht. Wenn er dann auch noch meine Nummer 17 bekommt und performt wie die alte 17, ist alles gut", so der 42-Jährige. Klasnic hatte die Kiezkicker 2001 für die Grün-Weißen verlassen, wurde ein Schlüsselspieler auf dem Weg zum Double 2004 und spielte mit Werder mehrfach in der Champions League.

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Lars Pollmann  
17.06.2022