Beim Nationalteam

Kimmich: "Man ärgert sich brutal!"

Joshua Kimmich ärgert der bayrische Negativlauf.
Joshua Kimmich ärgert der bayrische Negativlauf. Foto: Getty Images

Joshua Kimmich zählt zu der Sorte Spieler, die äußerst ungerne verlieren. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München ärgert sich deshalb über die Niederlage in Augsburg.

Der FC Bayern München hatte beim FC Augsburg einen dieser Tage, an denen sie wohl noch Stunden hätten weiterspielen können und trotzdem kein Treffer geglückt wäre. Joshua Kimmich hat das 0:1 noch immer nicht ganz verdaut. Der Mittelfeldspieler sagte bei der Pressekonferenz bei der deutschen Nationalmannschaft: "Man ärgert sich brutal. Ich bin der Meinung, die Niederlage und die Unentschieden waren nicht nötig, wir hatten eine Vielzahl an Chancen." Während die Münchner in der Champions League beide Gruppenspiele gewinnen konnten, liegt der letzte Sieg in der Bundesliga vier Spieltage zurück.

Kimmich ärgert sich über Negativlauf

Trainer Julian Nagelsmann steht in der Öffentlichkeit schon in der Kritik. Kimmich gab zu, dass sich der Negativtrend nicht vollständig abschütteln lässt: "Man hat es im Hinterkopf. Wir haben jetzt nicht die Chance, es im Verein besser zu machen." Man komme natürlich "lieber mit Siegen im Rücken zur Nationalmannschaft". Kimmich schraubt seine Anforderungen deshalb aber nicht herunter. Er betonte: "Unsere Ansprüche sind immer die gleichen." Sprich: Wenn Kimmich und Kollegen auf dem Platz stehen, dann wollen sie auch gewinnen. So auch das Nations-League-Doppelpack gegen Ungarn und in England.

Florian Bolker  
20.09.2022