Läuft alles wie geplant?

Operierender Arzt sagt: Kimmich-Comeback im Januar realistisch

Joshua Kimmich wirft sich gerne in Zweikämpfe.
Joshua Kimmich wirft sich gerne in Zweikämpfe. Foto: Getty Images

Es gibt gute Nachrichten für den FC Bayern München: Der am Knie verletzte Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich kann auf eine baldige Rückkehr auf den Platz hoffen.

Prof. Christian Fink, der Joshua Kimmich nach dessen Verletzung im Bundesligaspiel des FC Bayern München bei Borussia Dortmund (3:2) operiert hatte, erklärte im Interview mit dem Münchner Merkur, der Eingriff sei nicht so gravierend gewesen. Er habe den Meniskus nicht repariert, sondern stattdessen einen kleinen Teil des Meniskus entfernt.

Kimmichs Knie muss sich an neue Situation gewöhnen

"Dadurch muss nichts wirklich heilen, sondern sich nur das Knie an die neue Situation gewöhnen", erläuterte der Innsbrucker Mediziner. Eine OP sei aber unumgänglich gewesen. "Der gerissene Teil des Meniskus war im Gelenk eingeklemmt. Das kann man nicht ohne Therapie behandeln – egal, in welchem Alter", sagte Fink. 

Comeback im Januar realistisch

Eine Rückkehr Kimmichs im Januar hält Fink für möglich. "Junges Alter, gute Muskulatur und keine zusätzlichen Schäden im Knie sind immer eine gute Voraussetzung. All das liegt hier in diesem Fall vor", sagte Fink. Es sind also gute Nachrichten - für den FC Bayern und das DFB-Team.

Florian Bolker  
20.11.2020