Neuzugang wählte Mainz

Kilian lehnte Milan ab: "Das war keine Option"

Der Schritt von Paderborn nach Mailand wäre Kilian zu groß gewesen. Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images
Der Schritt von Paderborn nach Mailand wäre Kilian zu groß gewesen. Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images

Die Karriere von Luca Kilian befindet sich trotz des Abstiegs mit dem SC Paderborn im Aufwind. Der Innenverteidiger blieb mit dem Wechsel zum FSV Mainz 05 erstklassig. Dabei hatten auch ganz andere Kaliber seinen Namen auf dem Zettel.

So soll unter anderem Ralf Rangnick mit einer Verpflichtung geliebäugelt haben, hätte er bei der AC Mailand als Sportchef und Trainer in Personalunion angeheuert. Der gebürtige Dortmunder Kilian bestätigt gegenüber der Bild-Zeitung entsprechende Avancen des Traditionsklubs aus der Serie A. "Aber das hätte ich auf keinen Fall angenommen, das war keine Option", so der 21-Jährige bestimmt. "Ich habe mich noch nicht im Ausland gesehen und will mich in der Bundesliga etablieren."

"Gekommen, um mich anzubieten"

Nach 15 Einsätzen für den SCP soll dies bei Mainz gelingen. Dabei sieht sich der U21-Nationalspieler einem durchaus heftigen Konkurrenzkampf ausgesetzt. Unter anderem sind die Stammkräfte der Vorsaison, Moussa Niakhate und Jeremiah St. Juste noch immer bei den Nullfünfern. "Ich bin gekommen, um mich anzubieten und der Herausforderer zu sein", sagt Kilian. Eine gute Saison bei den Rheinhessen könnte ihn auch mit einem Olympia-Ticket belohnen. "Das wäre das i-Tüpfelchen", sagt Kilian, wenngleich solche Weihen noch in weiter Ferne liegen.

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Lars Pollmann  
06.09.2020