Meister von 2007 gastiert mit Hertha

Khedira-Rückkehr! Matarazzo: "Der VfB kann stolz sein"

Khedira zog 2010 von Stuttgart in die große Fußball-Welt aus. Foto: Imago
Khedira zog 2010 von Stuttgart in die große Fußball-Welt aus. Foto: Imago

132 Pflichtspiele hat Sami Khedira für den VfB Stuttgart bestritten. Am Samstag könnte er erstmals gegen das Team mit dem Brustring auflaufen. Pal Dardai hat dem Mittelfeldmann bei Hertha BSC zwar wieder einen Platz auf der Bank angekündigt, ein großes Thema bleibt die Rückkehr des Weltmeisters nach Schwaben dennoch.

Wenig verwunderlich also, dass sich auch Pellegrino Matarazzo in der Spieltagspressekonferenz des Aufsteigers mit Fragen zu Khedira konfrontiert sah. Als der 2010 von Stuttgart in die große Fußball-Welt auszog, hatte der heutige Cheftrainer gerade seine aktive Laufbahn in der zweiten Mannschaft des 1.FC Nürnberg beendet. "Der VfB Stuttgart kann ein Stück weit stolz sein, so einen großartigen Spieler begleitet und im eigenen NLZ entwickelt zu haben", sagt der US-Amerikaner.

"Tut der Bundesliga gut"

"Wenn man sieht, was er für eine Karriere hingelegt hat, er hat vom Gefühl her alles gewonnen, Champions League, Weltmeisterschaft, spanischer Meister, italienischer Meister: Es tut der Bundesliga gut, so einen Spieler zurück zu gewinnen", ist Matarazzo überzeugt. Nicht zu vergessen ist zudem, dass Khedira den VfB 2007 zur Meisterschaft köpfte. Der heute 33-Jährige erzielte den Siegtreffer im Herzschlagfinale gegen Energie Cottbus, das im Fernduell mit dem FC Schalke 04 die Schale bedeutete. "Ich kenne ihn nicht, freue mich aber darauf, ihn zu treffen", sagt Matarazzo. Mit Fans würde es sicher eine noch emotionalere Heimkehr von Khedira.

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Lars Pollmann  
11.02.2021