VfB in Dortmund

Kempf: "Letztes Jahr hat uns auch nicht wirklich jemand was zugeschrieben"

Kempf rechnet sich etwas aus. Foto: Getty Images
Kempf rechnet sich etwas aus. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart gastiert am Samstag in der Bundesliga bei Borussia Dortmund. Die Schwaben reisen mit einer Serie von vier Spielen ohne Sieg zum einzigen Team, das bisher alle Heimspiele gewonnen hat. Dennoch rechnet sich Marc Oliver Kempf etwas aus.

"Dortmund hat diese Saison wieder eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer beisammen. Aber: Jedes Spiel fängt bei Null an", so der Abwehrmann gegenüber Vereinsmedien. Auch wenn die Favoritenrolle auf dem Papier klar verteilt sein mag, muss das nichts heißen. "Letztes Jahr als wir nach Dortmund gefahren sind, hat uns auch nicht wirklich jemand was zugeschrieben", erinnert Kempf. Letztlich feierte Stuttgart einen berauschenden 5:1-Sieg, der zugleich das vorzeitige Aus von Trainer Lucien Favre beim BVB bedeutete.

"Wenn wir 110 Prozent auf den Platz bringen" ...

Eine Wiederholung dieses deutlichen Triumphs scheint heuer schwer vorstellbar, vorprogrammiert ist eine Heimfahrt ohne Punkte für den VfB-Verteidiger aber nicht. "Wenn wir am Samstag 110 Prozent auf den Platz bringen und von der ersten bis zur letzten Minute voll da sind, können wir vielleicht auch was mitnehmen", sagt Kempf. Dabei setzt er auch auf die Rückkehr manch verletzten Spielers. Unter anderem winkt Silas Katompa Mvumpa das Saisondebüt nach Kreuzbandriss. Kempf selbst war zuletzt bei der 0:1-Niederlage des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld verletzt ausgefallen.

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Lars Pollmann  
17.11.2021