Kapitänsbinde futsch, Stammplatz auch?

Kempf: "Ich komme nicht ins Zweifeln"

Kempf musste die Spielführerbinde beim VfB abgeben. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
Kempf musste die Spielführerbinde beim VfB abgeben. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Der VfB Stuttgart tritt am Sonntag im DFB-Pokal einmal mehr gegen Hansa Rostock an. Marc Oliver Kempf dürfte dabei in der Startelf stehen. Er profitiert vom Ausfall von Konstantinos Mavropanos, der neben Waldemar Anton neu bei den Schwaben ist.

Dass der Klub gleich zweimal recht prominent auf der Innenverteidiger-Position zugegriffen hat, lässt sich zumindest anteilig sicher damit erklären, dass Kempf im Vorjahr wegen Verletzungen und einer Rotsperre beinahe die halbe Saison verpasst hat. Sein Kapitänsamt ist der frühere U21-Europameister bereits los. Dennoch gibt sich der 25-Jährige vor der neuen Saison zuversichtlich. "Persönlich komme ich nicht ins Zweifeln. Ich weiß, was ich drauf habe", zitiert die Bild-Zeitung den Linksfuß. Fitness vorausgesetzt rechnet Kempf wohl weiterhin mit einem festen Platz im Gebilde des VfB Stuttgart unter Pellegrino Matarazzo.

"Gut, dass neue Spieler gekommen sind"

"Ich finde es auch gut, dass neue Spieler gekommen sind, um den Konkurrenzdruck zu erhöhen", so der Aufstiegs-Kapitän. Um dem standzuhalten, muss Kempf endlich über längere Zeit gesund und in Form bleiben. Im Februar brach er sich den Kiefer, im August zog er sich eine Schultereckgelenkssprengung zu. Diverse muskuläre Beschwerden und eine Meniskusverletzung aus Tagen beim SC Freiburg komplettieren das Bild eines Profis, der immer wieder mit dem eigenen Körper hadern musste. "Ich bin ein ehrgeiziger Mensch und habe in meiner Karriere leider schon ein paar Verletzungen zu viel gehabt", sagt Kempf.

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Lars Pollmann  
10.09.2020