Darmstadt-Verteidiger

Keller erstaunlich offen: Pfeiffer kein Top-Kandidat für 1.FC Köln

Abwehrkante Pfeiffer wird wohl nicht zum FC kommen. Foto: Getty Images
Abwehrkante Pfeiffer wird wohl nicht zum FC kommen. Foto: Getty Images

Der 1.FC Köln hat für die kommende Saison mit Leart Paqarada einen der besten Zweitliga-Spieler ablösefrei unter Vertrag genommen. Neben dem Linksverteidiger des FC St. Pauli wurden die Domstädter zuletzt neben vielen weiteren Klubs mit Patric Pfeiffer in Verbindung gebracht, der beim SV Darmstadt ebenfalls nur bis Sommer unter Kontrakt steht. Christian Keller erklärt nun überraschend offen, warum das Gerücht nicht viel Substanz hat.

Auf den ersten Blick macht es durchaus Sinn: Pfeiffer ist für viele Experten der dominante Abwehrmann der 2. Liga, unter anderem auch dank schon vier Saisontoren für Herbstmeister Darmstadt. Dass sich viele Vereine den ablösefreien Zugang des mit 23 Jahren auch noch entwicklungsfähigen gebürtigen Hamburgers vorstellen können, liegt auf der Hand. Beim FC füllt er aber nicht das Profil aus, das die Verantwortlichen suchen würden. Das simple Problem, das Keller gegenüber dem Express kundtut: "Pfeiffer ist Rechtsfuß."

"Zusätzlicher Linksfuß würde gut passen"

Das sind aber auch Timo Hübers, Luca Kilian und Nikola Soldo, nur Jeff Chabot bevorzugt den linken Fuß. "Wenn eine Vakanz in der Innenverteidigung entstehen sollte, sollten wir unter anderem auch auf den Fuß schauen. Ein zusätzlicher Linksfuß mit hohem Tempo würde dann gut passen", sagt Keller. Ob eine Vakanz entsteht, entscheidet sich in erster Linie an der Personalie Chabot, dessen Leihe endet, bei dem Köln aber eine Kaufoption hat. Laut der Boulevardzeitung gilt als unwahrscheinlich, dass die Geißböcke 2,5 Millionen Euro für den von Sampdoria aus Genua geliehenen 24-Jährigen hinblättern. Umso wichtiger wäre, dass ein Neuzugang einen starken linken Fuß hat. Pfeiffer indes dürfte genug Optionen haben, in der Bundesliga zu landen. Theoretisch wäre das auch mit dem Aufstieg von Darmstadt möglich, ein Wechsel gilt aber schon aus wirtschaftlichen Gründen als vorprogrammiert.

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Lars Pollmann  
29.01.2023