Einstiger Trainer des Bayern-Stars

Keller hatte Gnabrys Talent schon früh entdeckt: "Er war nicht zu halten"

Serge Gnabry (l.) nahm vor vielen Jahren mal am Training von Jens Keller teil, der dessen Talent schon früh entdeckte.
Serge Gnabry (l.) nahm vor vielen Jahren mal am Training von Jens Keller teil, der dessen Talent schon früh entdeckte. (Fotos: Sebastian Widmann, Daniel Karmann/Getty Images)

Jens Keller hat schon so manchen Klub aus der Bundesliga und 2. Bundesliga trainiert und kann somit von großen Talenten berichten. Einer hatte es ihm besonders angetan: Serge Gnabry.

Zu Beginn seiner Trainerkarriere coachte Keller die U17 und später dann die U19 des VfB Stuttgart. Gnabry, der heute ein Torgarant des FC Bayern München ist, durfte damals schon in der Mannschaft von Keller mitwirken, obwohl der Angreifer noch im jeweils jüngeren Jahrgang gemeldet war. "Er hat damals schon das Vormittags- und Talenttraining mitgemacht. Da konnte man sehen, was für eine brutale Qualität der Junge hat", berichtete Keller rückblickend im Sport1-Interview.

Keller wollte mit Gnabry weiterarbeiten

Von der Jugend des VfB Stuttgart zog es Gnabry kurz vor seinem 16. Geburtstag zum FC Arsenal. Ein Schritt, der sich aus Sicht von Keller nicht verhindern ließ: "Ich habe auch das eine oder andere Mal mit seinem Vater gesprochen, als der Wechsel zu Arsenal anstand. Ich hätte gerne an der Weiterentwicklung von Serge mitgearbeitet. Aber er war nicht zu halten."

Vom Arsenalprofi zum Nationalspieler

Der weitere Weg ist bekannt: In England entwickelte sich Gnabry zum Profi, ehe er zu Werder Bremen nach Deutschland zurückkehrte. Der FC Bayern München kaufte den Stürmer und verlieh ihn zur TSG 1899 Hoffenheim. Heute ist Gnabry 31-facher deutscher Nationalspieler und nicht mehr aus dem DFB-Team und dem des Rekordmeisters wegzudenken.

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Tom Jacob  
26.12.2021