Als Heynckes-Nachfolger

Keller bestätigt: Bayern beschäftigte sich einst mit Streich

Streich hätte in die Allianz Arena wechseln können. Foto: Getty Images
Streich hätte in die Allianz Arena wechseln können. Foto: Getty Images

Christian Streich reist am Samstag als Trainer der Mannschaft der Stunde zum FC Bayern. Der SC Freiburg ist nach zehn Spieltagen der einzige ungeschlagene Bundesligist, mit Platz drei ist das Team auf Champions-League-Kurs. Der Chefcoach schreibt weiter an seiner Legende. Auch die Münchner gelten als Fans.

Insbesondere Uli Hoeneß hat sich schon längst als Liebhaber von Streich geoutet. Kürzlich deutete er in einem Radiointerview sogar an, einst an eine Verpflichtung des Übungsleiters gedacht zu haben. Wie Sport Bild berichtet, ging es um die Nachfolge von Jupp Heynckes im Jahr 2018. Letztlich bekam Niko Kovac den Zuschlag, hielt sich aber nur anderthalb Jahre im Amt. Ob Streich den FC Bayern gepackt hätte? Fritz Keller hätte es ihm wohl zugetraut.

"Habe Streich damals über den grünen Klee gelobt"

"Ich habe mit Uli Hoeneß über ihn gesprochen und habe Streich damals über den grünen Klee gelobt", erinnert der ehemalige Präsident des SC Freiburg gegenüber dem Magazin. "Jeder, der wie Christian Streich so viel Gutes tut, hat es verdient, dass man die Wahrheit nach draußen trägt", erklärt Keller. Aus Eigeninteresse der Breisgauer Hoeneß die Idee auszureden, das kam dem Winzer nicht in den Sinn.

"Eine Anfrage gab es danach nicht"

"Es war ein loses Vorgespräch. Eine Anfrage gab es danach nicht", sagt Keller weiter. Dem Bericht zufolge verwarf Hoeneß die Idee mit Streich letztlich, weil zu viele Zweifel geherrscht haben sollen, ob der Trainer im medialen Haifischbecken München so gut zurecht gekommen wäre wie im beschaulichen Freiburg. Spannend wäre es sicher gewesen, die meisten Bundesliga-Fans dürften sich aber freuen, dass Kult-Coach Streich weiter mit dem SC Freiburg die Liga rockt.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
03.11.2021