Ungeschlagener FCN

Keine Zielkorrektur! Klauß: "Ich glaube, das ist realistisch"

Klauß hält an der Zielvorgabe 'fünf bis acht' fest. Foto: Imago
Klauß hält an der Zielvorgabe 'fünf bis acht' fest. Foto: Imago

Der 1.FC Nürnberg ist nach sieben Spieltagen in der 2. Bundesliga das einzige noch ungeschlagene Team und liegt nur einen Zähler hinter Tabellenführer SC Paderborn auf Platz vier. Nach dem dritten Heimsieg in Serie gegen Hansa Rostock korrigiert Robert Klauß die Zielvorgabe aber nicht nach oben.

"Wir sind letztes Jahr elfter geworden und haben gesagt, wir wollen zwischen fünf und acht einlaufen, also den nächsten Schritt machen. Ich glaube, das ist realistisch", so der Chefcoach gegenüber dem BR. "Wir sind als Verein aus der 1. Liga abgestiegen, sind dann knapp dem Abstieg in die 3. Liga entronnen und sind dann elfter geworden. Der nächste Schritt ist realistisch fünf bis acht." Dabei verweist Klauß auf die junge Mannschaft des FCN, die sich noch entwickeln müsse.

"Wenn wir uns dahinter positionieren können ..."

Tatsächlich haben nach Angaben des Portals Transfermarkt in der laufenden Saison nur Werder Bremen, der Hamburger SV und FC Ingolstadt jüngere Mannschaften aufs Feld geschickt als Nürnberg. Zwei dieser Klubs würde Klauß sicher zu den "mehreren Schwergewichten in der Liga, die den Aufstieg wollen" zählen. "Wenn wir uns dahinter positionieren können, haben wir den nächsten Schritt getan, als Mannschaft und als Gesamtverein."

"Immer ein Kampf bis zur letzten Minute"

Dafür wird der Club aber vor allem im Offensivspiel noch zulegen müssen. Neun geschossene Tore bedeuten einen Mittelfeldplatz in der 2. Bundesliga. "Es waren wenige Siege, die extrem souverän waren, es war immer ein Kampf bis zur letzten Minute, auch jetzt gegen Rostock", erklärt Klauß nach einem 1:0 am Freitagabend. Zudem wünscht sich der Übungsleiter, dass Spiele künftig auch "von einer gewissen Leichtigkeit" geprägt sein mögen. Wohlwissend, dass "wir eine gewisse Stabilität haben, das gibt uns die nötige Ruhe, damit wir arbeiten können".

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Lars Pollmann  
21.09.2021