BVB-Stürmer

Keine Leihe: Tigges offenbar vor festem Wechsel nach Köln

Tigges geht wohl nach Köln. Foto: Getty Images
Tigges geht wohl nach Köln. Foto: Getty Images

Der Transfermarkt hat dieser Tage noch gar nicht offiziell geöffnet, sorgt aber trotzdem für die größten Schlagzeilen. Dabei können sich Entwicklungen bisweilen innerhalb weniger Stunden verändern. Der kicker berichtet in seiner Donnerstagsausgabe von einer möglichen Leihe von Steffen Tigges zum 1.FC Köln. Am Ziel des Stürmers hat sich am Nachmittag nichts geändert, wohl aber an den Wechselmodalitäten.

Wie die Ruhr Nachrichten melden, steht der Angreifer nicht etwa vor einer Leihe, sondern vor einem festen Wechsel zu den Geißböcken. Zwischen den Klubs laufen demnach schon die Verhandlungen bezüglich der Ablöse, die zwischen 2 und 3 Millionen Euro betragen werde. Tigges selbst ist sich mit den Domstädtern offenbar bereits über einen Vertrag einig, sodass der Deal aller Voraussicht nach Anfang der kommenden Woche vollzogen werden kann.

Größere Spielanteile in Köln

Tigges hat beim BVB noch einen bis 2024 gültigen Vertrag, sodass auch eine Leihe möglich gewesen wäre. Der Regionalzeitung zufolge hat sich der 23-Jährige aber für einen festen Wechsel entschieden, weil er beim 1.FC Köln die deutlich besseren Chancen auf große Spielanteile sieht. Anthony Modeste dürfte unter Steffen Baumgart gesetzt bleiben, ist aber schon 34 Jahre alt. Gerade für den Fall, dass der FC die Gruppenphase der Europa Conference League erreichen sollte, wird der Franzose Pausen brauchen. Sebastian Andersson steht zwar noch unter Vertrag, soll Köln aber wegen eines hohen Gehalts verlassen.

Keine tragende Rolle beim BVB

Tigges hat sich beim BVB vom Talent in der zweiten Mannschaft zum Bundesligaspieler entwickelt, das Potenzial für eine tragende Rolle eines Champions-League-Klubs attestieren ihm Beobachter aber nicht unbedingt. Trotz der noch bestehenden Vakanz im Sturmzentrum nach dem Abgang von Erling Haaland stand nicht zu erwarten, dass Tigges in der neuen Saison auf ganz große Spielanteile kommen würde. Für einen Kicker, der in der abgelaufenen Saison keine 400 Pflichtspielminuten bei den Profis absolviert hat eine deutlich siebenstellige Summe zu kassieren, wäre aus Sicht von Borussia Dortmund ein ordentlicher Zahltag.

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Lars Pollmann  
09.06.2022