Nachträgliche Sperre droht!

"Keine Absicht!" - Schalkes Rotzer Kabak entschuldigt sich

Schalkes Ozan Kabak - hier in die Kabine verschwindend - sorgte für einen unsportlichen Aufreger.
Schalkes Ozan Kabak - hier in die Kabine verschwindend - sorgte für einen unsportlichen Aufreger. (Foto: imago)

Die Spuckattacke von Ozan Kabak gegen Ludwig Augustinsson sorgte im Samstagabend-Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen für mehr Zündstoff, als die Trainer-Diskussion um die Königsblauen.

Als Kabak seinen Gegenspieler in der 26. Spielminute abräumte, spuckte der Türke vom FC Schalke 04 anschließend in die Richtung des am Boden liegenden Augustinsson von Werder Bremen. Weder das Schiedsrichtergespann auf dem Rasen, noch der Video-Schiedsrichter in Köln bemerkten die unsportliche Tat. Nicht einmal das Opfer selbst bekam es mit. "Oh, das habe ich nicht gemerkt", reagierte Augustinsson bei Sky live auf die erste Sicht der Bilder. "Das ist nicht schön, das hat nichts mit Fußball zu tun."

"Ich möchte mich bei Augustinsson entschuldigen"

Schalke-Trainer David Wagner meinte: "Ich kenne Ozan und bin überzeugt, dass es keine Absicht war." Als eine "ganz unglückliche Szene" beschrieb er die Bilder. Am späten Abend hatte sich dann auch Kabak selbst in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. Auf Twitter schrieb er: "Ich möchte mich bei Augustinsson entschuldigen. Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht. Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig." Dennoch: Weil die Fernsehbilder erst Minuten nach dem Spucken diese Aufnahmen zeigten, droht Kabak vom DFB-Sportgericht eine nachträgliche Sperre.

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Tom Jacob  
26.09.2020