"Natürlich ist es ein Rückschritt"

Kein "PR-Gag": Podolski begrüßt Özil-Transfer zu Fenerbahce

Özil und Podolski treffen sich in der Türkei wieder. Foto: Imago
Özil und Podolski treffen sich in der Türkei wieder. Foto: Imago

Mit der Unterschrift von Mesut Özil bei Fenerbahce endet eine Transfer-Seifenoper, die in den letzten Wochen und Monaten viele Schlagzeilen bestimmt hat. In der türkischen Süper Lig spielt demnächst also ein zweiter Weltmeister von 2014. Der andere, Lukas Podolski, begrüßt die Ankunft seines Ex-Kollegen beim FC Arsenal und im DFB-Team.

"Er ist eine Bereicherung für die Liga und mit 32 Jahren noch im besten Fußball-Alter", sagt der drei Jahre ältere Profi von Antalyaspor gegenüber Sport Bild. Er sich sicher, dass Özil für Fenerbahce sportlich eine absolut sinnvolle Verstärkung sei. "Es kommt ja in der Süper Lig immer wieder mal vor, dass große Spielernamen von den Klubchefs präsentiert werden, um die Fans zufriedenzustellen", erläutert Podolski und spricht von "PR-Gags". 

"Natürlich ist es ein Rückschritt"

Ein solcher sei Özil beim Traditionsklub aus dem asiatischen Teil der Weltstadt Istanbul keineswegs. Für seinen ehemaligen Mitspieler freut sich Podolski darüber, dass seine Leidenszeit bei Arsenal beendet sei. Allerdings ordnet er auch klar ein, dass es sich um einen Rückschritt handelt: "Da müssen wir uns nichts vormachen. Natürlich ist es ein Rückschritt, wenn du von einem Spitzenklub wie Arsenal in die Türkei wechselst." Zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Weltmeister könnte es Anfang März kommen.

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Lars Pollmann  
20.01.2021

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