Trainer genießt Vertrauen

Kein Feuerwehrmann gesucht: VfB hält weiter an Matarazzo fest

Matarazzo will mit dem VfB Stuttgart den Klassenerhalt realisieren. Foto: Martin Rose/Getty Images
Matarazzo will mit dem VfB Stuttgart den Klassenerhalt realisieren. Foto: Martin Rose/Getty Images

Noch bevor der VfB Stuttgart am Sonntag (17.30 Uhr) beim FC Bayern gastiert, könnte der direkte Klassenerhalt außer Reichweite geraten. Doch unabhängig davon, wie akut die Abstiegsgefahr ist, soll Pellegrino Matarazzo im Amt bleiben.

Hertha BSC hat bereits zwei Trainerwechsel vollzogen und mit Felix Magath den dritten Coach an der Seitenlinie stehen, auch Arminia Bielefeld hat auf die sportliche Misere reagiert und sich Ende April von Frank Kramer getrennt. Einzig für den VfB Stuttgart, der zwischen beiden Konkurrenten auf dem 16. Tabellenplatz liegt, ist ein Personaltausch keine Option. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, halten die Verantwortlichen weiter an Pellegrino Matarazzo fest. Die Installation eines Feuerwehrmanns sei nicht geplant.

Matarazzo fest im Sattel

In erster Linie stelle sich Sportdirektor Sven Mislintat schützend vor Matarazzo, der an seiner im Juli 2021 verkündeten Job-Garantie festhalte (fussball.news berichtete). Den Stuttgarter Nachrichten zufolge erhoffen sich die VfB-Bosse eine in der Vergangenheit ungewohnte Kontinuität im Klub, "eine Politik der ruhigen Hand soll den VfB ans Ziel bringen", schlussfolgert die Tageszeitung. Dennoch stehe am Saisonende eine Analyse auf dem Programm, in der aufgezeigt werden soll, weshalb die Stuttgarter erneut im Abstiegskampf stecken.

Florian Bajus  
06.05.2022