Corona-Regeln

Kein Besuch der Familie! So stoppen Reiseauflagen die Trainer-Legionäre

Maske an! Union Berlins Trainer Urs Fischer treffen die Corona-Regeln besonders schwer.
Maske an! Union Berlins Trainer Urs Fischer treffen die Corona-Regeln besonders schwer. (Foto: imago)

Nicht nur ein eng getakteter Spielplan sorgt dafür, dass die Trainer in der Bundesliga kaum zur Ruhe kommen, sonder auch die Einhaltung der Corona-Regeln. Für die sechs nicht-deutschen Übungsleiter ein besonderes Thema, wie im Fall von Urs Fischer bei Union Berlin.

Neben Unions Fischer arbeiten mit Dortmunds Lucien Favre (beide Schweizer), Leverkusens Peter Bosz (Niederlande), Wolfsburgs Oliver Glaser und Frankfurts Adi Hütter (beide Österreicher) und Pellegrino Matarazzo (halb US-Amerikaner, halb Italiener) sechs Trainer-Legionäre in der Bundesliga. Im Gegensatz zu seinem Landsmann Favre bei Borussia Dortmund, der auch im internationalen Wettbewerb mit dem BVB gefragt ist, kann sich Union-Coach Fischer mit "nur" Bundesliga und DFB-Pokal noch zufrieden geben. Und doch lässt der Spielplan kaum eine Pause für große Freizeitaktivitäten zu.

Familien-Besuch? "Momentan sehr schwierig."

Schon gar nicht, wenn es darum geht, die Familie in der Heimat zu besuchen oder in Berlin zu empfangen. "Das ist momentan sehr schwierig", sagte Fischer gegenüber der Sport Bild. "In der vorletzten Woche hatten wir zwei Tage trainingsfrei und ich hatte einen Flug gebucht. Dort hätte ich aber zehn Tage in Quarantäne gemusst, also war es unmöglich", berichtete der Übungsleiter von Union Berlin weiter, weshalb an einen Besuch in der Schweiz derzeit nicht zu denken ist. "Das gleiche gilt für meine Familie, wenn sie nach Berlin kommen will. Hier Quarantäne, dann erneut bei der Rückkehr", so der 54-Jährige.

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Tom Jacob  
11.11.2020