Verkorkstes erstes Jahr

Kein Abschied: Ramos spricht über seine Zukunft bei PSG

Ramos wurde erst spät in der Saison richtig fit. Foto: Getty Images
Ramos wurde erst spät in der Saison richtig fit. Foto: Getty Images

Die Verpflichtung von Sergio Ramos sollte neben anderen hochkarätigen Neuen bei Paris Saint-Germain endlich für einen ersten Triumph in der Champions League sorgen. Bekanntlich kam alles anders, hat in der Königsklasse gar nicht für seinen neuen Klub auflaufen können. Ein bisweilen diskutierter Abbruch der Zusammenarbeit kommt für den Routinier aber nicht in Frage.

"Leider konnte ich nur ein paar Mal mit dem Trikot von Paris Saint-Germain auf meinem besten Niveau auf dem Feld stehen. Ich kann es kaum abwarten, den Fußball zu zeigen, der mir bei PSG noch bleibt", erklärt der spanische Welt- und Europameister gegenüber Vereinsmedien. Zuletzt konnte Ramos erstmals in seiner Zeit in der französischen Hauptstadt fünf Pflichtspiele am Stück bestreiten und stellte dabei durchaus unter Beweis, der Mannschaft mit seiner Erfahrung und nicht zuletzt auch der unnachahmlichen offensiven Wucht bei Standards helfen zu können.

Große Umstellung nach 16 Jahren Real

Insgesamt bleibt es freilich eine verkorkste erste Saison im Starensemble von Mauricio Pochettino, der laut Medienberichten seinen Hut als Cheftrainer wird nehmen müssen. Für Ramos und seine Familie war die Umstellung auf PSG nach 16 Jahren bei Real Madrid auch abseits des Platzes nicht leicht. "Ich habe so viel Zeit bei einem anderen Klub verbracht, da hatten wir alles unter Kontrolle. Es war nicht einfach, so eine große Veränderung in einer so spektakulären Stadt wie Paris zu vollziehen. Wir hatten zum Beispiel Probleme, ein Haus zu finden", berichtet Ramos.

Kehrer einer seiner besten Freunde bei PSG

Innerhalb der Mannschaft fühlte sich der 36-Jährige aber schnell heimisch, wobei ihm auch half, dass sich die besten Fußballer Europas des Öfteren über den Weg laufen, auch wenn sie für unterschiedliche Klubs spielen. Als einen seiner besten Freunde bei PSG bezeichnet Ramos derweil den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer. "Mit ihm habe ich viele tolle Momente geteilt." Die Integration ins Team von PSG sei vor allem aber auch Torwart Keylor Navas zu verdanken gewesen, mit dem Ramos bei Real Madrid bereits 117 Pflichtspiele bestritten und alleine drei Champions-League-Finals gewonnen hatte.

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Lars Pollmann  
27.04.2022