"Überhaupt nicht der Fall"

Das sagt Kehl zum angeblichen Stress zwischen Hummels und Reus

Kehl ist seit dieser Saison Sportdirektor des BVB. Foto: Sebastian Widmann/Getty Images
Kehl ist seit dieser Saison Sportdirektor des BVB. Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Bei Borussia Dortmunds 1:2-Niederlage in der Champions League gegen Manchester City sollen sich Mats Hummels und Marco Reus gestritten haben. Angeblich gilt das Verhältnis der beiden BVB-Alphatiere als belastet. Hummels wollte diesen Vorwurf nicht stehenlassen. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl wurde bezüglich dessen deutlich.

"Dass da Unverständnis zwischen ihnen herrschen soll, ist überhaupt nicht der Fall. Sie verstehen sich gut, Mats hat hinterher auch noch mal das Verhältnis eingeordnet", teilte Sebastian Kehl am Sonntag beim Doppelpass von Sport1 recht klar zum vermeintlichen Zoff zwischen Mats Hummels und Marco Reus mit. Zuvor hatte Hummels bereits via Social Media ein Statement abgegeben und einen Zwist mit seinem Teamkollegen bestritten.

Hummels äußerte sich bereits

Hummels nerve die Berichterstattung "sehr". "Sowohl mit Marco als auch mit Emre ging es in Manchester nicht um individuelles Verhalten, sondern um unser mannschaftliches (!) Passivwerden in den letzten 15 Minuten des Spiels", schrieb der Innenverteidiger von Borussia Dortmund. Er verstehe nicht, "wieso einige Medien behaupten, ich hätte den beiden Fehler vorgeworfen - ohne dass ich es denke oder es auch nur im Ansatz darum gegangen wäre." Nach dem 1:0-Sieg im Derby gegen den FC Schalke 04 ist die Stimmung bei Schwarzgelb ohnehin wieder besser, wenngleich Reus sich eine Außenbandverletzung im Sprunggelenk zuzog und drei bis vier Wochen fehlen wird.

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Adrian Kuehnel  
19.09.2022