Langes Transferfenster "hätten wir nicht gebraucht"

Kehl: "Wir werden weiterhin den Markt beobachten"

Kehl startet mit dem BVB in eine sonderbare Vorbereitung. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Kehl startet mit dem BVB in eine sonderbare Vorbereitung. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Borussia Dortmund hat am Donnerstag mit den obligatorischen Corona-Testungen den Start in die Vorbereitung begangen. Wie bei allen Bundesligisten finden sich auch beim BVB noch viele Fragezeichen im Kader. Sebastian Kehl gehört zu den Verantwortlichen, die nach Antworten suchen.

"Es gibt für mich mit Michael zusammen viele Herausforderungen. Wir werden weiterhin den Markt beobachten und haben ein paar Themen, die uns in den nächsten Tagen begleiten werden", so der Lizenzspielerleiter gegenüber BVB-TV. Entsprechende Themen sind mögliche Abgänge, etwa der Leih-Rückkehrer Dzenis Burnic, Felix Passlack oder Marius Wolf. Aber natürlich auch die ewigen Gerüchte um Jadon Sancho und Manchester United.

"Wir hätten es nicht gebraucht"

Für den Ausnahmekönner hat der BVB laut übereinstimmenden Berichten eine Transfer-Deadline am 10. August gesetzt, wenn es ins Trainingslager nach Bad Ragaz (Schweiz) geht. Das eigentliche Transferfenster ist dann noch zwei Monate geöffnet. "Das ist auch einmalig", so Kehl. "Wir müssen uns da auf viele Dinge einstellen. Ich hätte es nicht gebraucht, wir hätten es nicht gebraucht." Zustande kam die Verlängerung nach hinten, weil in einigen Ligen der Ball deutlich länger rollte als in der Bundesliga. Die italienische Serie A endet sogar erst am Wochenende.

"Klar in unseren Gedankengängen"

Hinzu kommen Verschiebungen bei den europäischen Wettbewerben. "Wir sind relativ klar in unseren Gedankengängen und trotzdem vorbereitet", sagt Kehl. "Natürlich schauen wir uns um." Dem Vernehmen nach geht es dabei in erster Linie um Ersatz für Sancho im Falle eines Abgangs. Die neuerliche Hiobsbotschaft bei Marco Reus macht die Sache freilich nicht einfacher.

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Lars Pollmann  
31.07.2020