Dortmund unter Druck

Kehl über leere Ränge: BVB "leidet natürlich darunter"

Vor leeren Ränge setzte es zuletzt für den BVB eine 1:2-Heimniederlage gegen Köln. Foto: Imago

Der Dortmunder Signal Iduna Park gehört zu den eindrucksvollsten Stadien der Welt. Doch Borussia Dortmund muss wie alle anderen Klubs in Zeiten der Coronakrisen vor leeren Rängen spielen. Durchaus ein Faktor für die bisher durchwachsene Saison.

Sechs Spiele, von 18 Punkten nur zehn geholt. Borussia Dortmund ist in der laufenden Saison in der Bundesliga alles andere als eine Heimmacht. "Im Generellen ist zu beobachten, dass Heimspiele ohne Zuschauer nicht mehr wirklich Heimspiele sind. Deswegen leiden wir natürlich auch darunter", sagte Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, auf Sky vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.

"Ein Unterschied, ob mit 80000 oder ohne"

Gerade in Dortmund ist die Diskrepanz zwischen vollem und leerem Stadion prekär: "Für Spieler und eine Mannschaft ist es ein Unterschied, ob man mit 80.000 im Rücken spielt oder ohne. Deswegen beschäftigt uns das Thema", erklärte Kehl. Insgesamt ist die bisherige Runde der Schwarz-Gelben durchwachsen. Aus zehn Spielen in der Bundesliga holte das Team von Trainer Lucien Favre lediglich 19 Punkte. Für die eigenen Ansprüche eindeutig zu wenig. In der Königsklasse haben die Dortmunder die Gruppenphase immerhin als Sieger abgeschlossen und sich für das Achtelfinale qualifiziert.

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Benjamin Heinrich  
12.12.2020