BVB-Lizenzspielerchef

Kehl klagt: Länderspiele "für die Spieler und die Vereine nicht optimal"

Kehl weiß um die Herausforderungen für Klubs und Spieler Bescheid.
Kehl weiß um die Herausforderungen für Klubs und Spieler Bescheid. Foto: Getty

Der Terminplan ist in dieser Saison eng getaktet. Nach der Länderspielperiode sind einige Vereine gezwungen, auf Spieler zu verzichten. Borussia Dortmund rotiert ebenso und schont gegen Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) ein paar Profis, die zuletzt bei ihren Nationalmannschaften gefordert wurden.

"Mit der Abstellungsperiode und den vielen Spielen unserer Jungs war es klar, dass wir heute (gegen Hoffenheim; d. Red.) rotieren", betonte Sebastian Kehl, Lizenzspielerchef bei Borussia Dortmund, am Samstagnachmittag bei Sky. Trainer Lucien Favre entschied sich dafür, unter anderem Raphaël Guerreiro und Erling Haaland auf der Bank zu lassen.

"Wir können ein bisschen rotieren"

"Wir müssen kreativ sein", erklärte Kehl angesichts der Ausfalle und der Rotationen. Vor allem in der Defensive ist der BVB angeschlagen, muss nach wie vor auf Manuel Akanji, der an Corona erkrankt ist, verzichten. "Wir haben ein paar Optionen, wir können ein bisschen rotieren, wir haben ein paar Möglichkeiten, ein bisschen umzustellen", so Kehl weiter.

"War eine sehr intensive Nationalmannschaftsphase"

Der Funktionär der Schwarzgelben stellte in diesem Zuge auch die aktuellen Herausforderungen in den Vordergrund: "Es war eine sehr intensive Nationalmannschaftsphase. Auch in der nächsten Abstellungsperiode wird es drei Spiele geben. Das ist für die Spieler und die Vereine natürlich nicht optimal. Der Rahmenterminkalender ist sehr eng, aber Corona hat eben bei den Verbänden dazu geführt, dass dieser Spielplan eben so besteht."

"Spieler müssen ausreichend regenerieren"

Nicht nur beim BVB sondern auch bei allen anderen Klubs müsse sich laut Kehl darauf eingestellt werden und mit den Verbänden kommuniziert werden. "Wir müssen auch sehen, wenn die Spieler zurückkommen, dass sie ausreichend regenerieren, auch fit sind im Kopf und vor allem verletzungsfrei. Das ist eine Herausforderung für alle Vereine", stellte er weiter klar. Nach der Ligapartie am Samstag gegen Hoffenheim geht es für Dortmund am Dienstag schon wieder in der Champions League gegen Lazio Rom. 

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Adrian Kuehnel  
17.10.2020