Nach Aufhebung der Priorisierung

Kehl: BVB will "so viele Spieler wie möglich" impfen lassen

Kehl und der BVB wollen die Spieler impfen lassen. Foto: Imago
Kehl und der BVB wollen die Spieler impfen lassen. Foto: Imago

Am Montag ist bundesweit die Impf-Priorisierung aufgehoben worden. Nunmehr können sich auch jüngere und gesunde Bürger Schutzimpfungen gegen Covid-19 verschaffen. Auch der Profifußball, der sich bis dato nicht vordrängen wollte. Bei Borussia Dortmund etwa soll damit ein Schritt in die Normalität erfolgen.

"Natürlich haben wir uns die ganze Zeit schon mit dem Thema Impfung beschäftigt und nach Lösungen gesucht", bestätigt Sebastian Kehl gegenüber der WAZ. Der Lizenzspielerleiter betont dabei freilich, dass es für die Spieler des BVB keine Verpflichtung zur Schutzimpfung gibt. "Die grundsätzliche Impfbereitschaft bei allen hier ist aber sehr hoch, und das halte ich auch für sinnvoll", so der Ex-Nationalspieler.

"Bis zum Saisonstart eine oder auch zwei Impfungen"

"Unser Ziel ist es, so viele Spieler wie möglich bis zum Saisonstart mit einer oder auch mit zwei Impfungen versorgt zu haben", sagt Kehl. Die Profis sind dazu angehalten, sich selbst um Termine zu bemühen, gegebenenfalls auch in ihrem Heimaturlaub. Der BVB will darüber hinaus in Dortmund ein Angebot machen. Die Impfung der Spieler gilt als wesentlicher Faktor bei der Rückkehr in den Regel-Spielbetrieb, die mit Lockerungen auch im täglichen Leben der Kicker einhergehen würde. Insgesamt waren in Nordrhein-Westfalen bis Montag laut der offiziellen Meldung des Robert Koch-Instituts bereits 48,3 Prozent aller Bürger zumindest einmal geimpft.

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Lars Pollmann  
08.06.2021