Verschiedene Generationen

Kauczinski und Will: Das sind unsere Erinnerungen an Maradona

 Im Gespräch: Dynamos Trainer Markus Kauczisnki (l.) mit Mittelfeldspieler Paul Will.
Im Gespräch: Dynamos Trainer Markus Kauczisnki (l.) mit Mittelfeldspieler Paul Will. (Foto: imago)

Zwei Generationen: Während Dynamo-Coach Markus Kauczinski den Fußballer Diego Maradona noch live im TV hat spielen sehen, kannte Sechser Paul Will den Argentinier nur durch YouTube-Videos. Beide haben somit auch unterschiedliche Erinnerungen an die Legende.

Dem Cheftrainer von Dynamo Dresden ist ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen, als er am vergangenen Mittwoch vom Tod Maradonas erfuhr. "Es war kurz vor dem Spiel", erinnerte sich Kauczinski an die Aufwärmphase vor dem 2:0-Sieg über Unterhaching zurück. "Ich habe eine Gänsehaut bekommen, weil er war nun mal einer der größten, wenn nicht DER größte Fußballer unserer Zeit." Mit seiner Art Fußball zu spielen habe Maradona den heute 50-jährigen Kauczinski in der Jugendzeit berührt - "es war etwas Einzigartiges".

Maradona kannte Müller nicht

Will, der mit seinen noch jungen 21 Jahren die "Hand Gottes" nur aus Videospielen oder YouTube-Videos kennt, hat Maradona etwas anders im Gedächtnis. "Mir bleibt ein Video in Erinnerung, wo er Thomas Müller auf der Pressekonferenz nicht erkennt. Deswegen fand ich ihn nicht besonders sympathisch", so der ehemalige Amateur-Kicker des FC Bayern München, der heute als Sechser für Dynamo Dresden aktiv ist. Die Nachricht vom Tod Maradonas habe aber auch ihn geschockt: "Er war ein ganz großer Sportler, ganz großer Fußballer."

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Tom Jacob  
27.11.2020