Durchbruch in Köln geschafft

Katterbach: "In manchen Situationen fehlt mir noch die Erfahrung"

Katterbach geht in seine zweite Saison bei den FC-Profis. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Katterbach geht in seine zweite Saison bei den FC-Profis. Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der DFB hat unlängst die Gewinner der prestigeträchtigen Fritz-Walter-Medaille für die besten Nachwuchskicker des Landes vergeben. Noah Katterbach vom 1.FC Köln reiht sich in die kurze Liste der Spieler ein, die sowohl bei der U17, als auch bei der U19 mit der Gold-Medaille ausgezeichnet wurden.

Für den 19-Jährigen war es ein perfekter Abschluss des ersten Jahrs als Vollprofi, das er auf dem Platz mit 19 Pflichtspielen für die Geißböcke beendet hatte. "Persönlich gesehen hatte ich schnell Erfolg, das Glück erstmals in der Bundesliga aufzulaufen und mich dann auch festzuspielen", sagt Katterbach gegenüber dem Bonner General-Anzeiger. "Neben den Hochs gab es aber auch Tiefs, für die Mannschaft und für mich persönlich." Nach der Corona-Unterbrechung kam Köln nicht mehr in den Tritt, der Juniorennationalspieler selbst fiel in ein gewisses Leistungsloch.

"Noch mehr das Gleichgewicht finden"

"In manchen Situationen fehlt mir noch die Erfahrung. Aber ohne Fehler kann ich mich nicht verbessern, sie gehören dazu", sagt Katterbach. Der Linksverteidiger sieht vor allem in Sachen Stellungsspiel und Entscheidungsfindung noch Potenzial bei sich. "Ich muss noch mehr das Gleichgewicht zwischen Risiko und Sicherheit finden. Ich stehe nun mal in der letzten Reihe, da darf ich nicht zu riskant spielen", so das Top-Talent aus der Eifel. Als junger Spieler habe er grundsätzlich die Möglichkeit, sein Spiel in allen Bereichen zu verbessern. Für den 1.FC Köln kann es in der Spielzeit wohl nur um den neuerlichen Klassenerhalt gehen. "Für mich definiere ich das so, dass wir uns die Ziele von Spiel zu Spiel setzen", sagt Katterbach.

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Lars Pollmann  
01.09.2020