Unions neue Stars

Glamour-Faktor mit Karius und Kruse? "Haben keine Angst vor Namen"

Union hat sich qualitativ zur Vorsaison verstärkt.
Union hat sich qualitativ zur Vorsaison verstärkt. Foto: Getty

Mit Torhüter Loris Karius und Stürmer Max Kruse hat Union Berlin in der nun abgelaufenen Transferperiode zwei namhafte Spieler präsentiert. Vor einem Glamour-Faktor wird sich an der Alten Försterei nicht gescheut, wenngleich laut Sportdirektor Oliver Ruhnert die Namen der Stars auch keine Rolle spielen mögen.

Loris Karius kam leihweise vom FC Liverpool, Max Kruse sogar ablösefrei: Union Berlin hat daneben mit Taiwo Awoiyi, ebenfalls aus Liverpool, und Bayer Leverkusens Joel Pohjanpalo (beide auf Leihbasis) weitere vielversprechende Spieler geholt, die den Hauptstadtklub nochmals vorantreiben sollen.

"Ob Max Mustermann oder Max Kruse spielt weniger ein Rolle"

"Er soll vernünftig Fußball spielen und uns vernünftig helfen", wird Sportdirektor Oliver Ruhnerts Forderung an einen Neuankömmling vom kicker zitiert. Er befand: "Der Trainer (Urs Fischer; d. Red.) tickt sehr ähnlich. Ob der Spieler Max Mustermann oder Max Kruse heißt, spielt dann weniger eine Rolle dahingehend ihn zu verpflichten. Wir haben keine Angst vor Namen und wir haben auch kein Problem mit Namen."

"Müssen wissen, worauf sie sich einlassen"

Laut Ruhnert ist der Punkt: "Du musst in den Gesprächen merken, dass sie zu Union wollen und du musst das Gefühl haben, dass sie wissen, worauf sie sich einlassen. Das ist das Entscheidende." In Anbetracht der Namen hat Union qualitativ zugelegt. Ob dies auch sportlich zutrifft? "Ich glaube, dass wir unsere Hausaufgaben ganz gut gemacht haben", konstatierte der 47-Jährige, der sich mit seiner Tätigkeit zufrieden gab.

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Adrian Kuehnel  
07.10.2020