BVB vs. S04

"Kann nur einen Sieger geben": Kehl mit Derby-Befehl

Kehl stimmt den BVB aufs Derby ein. Foto: Getty Images
Kehl stimmt den BVB aufs Derby ein. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund muss nach der schmerzhaften späten Niederlage bei Manchester City schnell den sprichwörtlichen Schalter umlegen. Am Samstag kommt der FC Schalke 04 zum Revierderby ins Westfalenstadion. Sebastian Kehl ist guter Dinge, sofern das Team die positiven Aspekte aus der Champions League mitnehmen kann.

"Wir können stolz sein auf die Leistung. Aber für mich geht damit auch ein Stück weit Verpflichtung einher, Samstag im Derby eine richtig gute Leistung abzuliefern", zitieren die Ruhr Nachrichten den Sportdirektoren der Schwarzgelben. Dabei gehe es nicht nur darum, die eigenen Anhänger mit einem Dreier zu beglücken, sondern auch dem Selbstverständnis gerecht zu werden. "Nicht nur unsere Fans wollen einen Sieg, wir wollen den auch selber haben", sagt Kehl.

"Wenn die Mannschaft so auftritt ..."

Dafür wird es vermutlich weniger Abwehrarbeit als in Manchester brauchen, dafür mehr Ideen im Ballbesitz. Konzentration und volle Hingabe für den Erfolg sind aber in jedem Fußballspiel Grundvoraussetzung. "Wenn die Mannschaft so auftritt wie heute, dann kann es nur einen Sieger geben am Wochenende", steht für Kehl fest. Der Ex-Profi weiß zwar, dass sich Dortmund "nichts dafür kaufen" kann, verweist aber darauf, ManCity "selten so ideenlos gesehen" zu haben. 

"Man schafft es nicht, alles komplett zu verhindern"

Über fast 80 Minuten gab Dortmund Anschauungsunterricht, wie man mit einer geschlossenen und disziplinierten Mannschaftsleistung der Star-Truppe von Pep Guardiola entgegentreten kann. In den letzten Minuten ließ sich der BVB dann den verdienten Lohn aus der Hand reißen. "Man schafft es nicht, alles komplett zu verhindern. Das sind diese Momente, wo die Kraft und die Konzentration nachlassen, weil die Jungs bis dahin alles gegeben haben", betont Kehl. Dennoch ist der Erfolgsdruck im für viele Fans immer noch wichtigsten Spiel des Jahres sicher nicht kleiner geworden, nachdem Dortmund in der Königsklasse mindestens einen Punkt liegengelassen hat.

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Lars Pollmann  
15.09.2022