Was nun?

Kane-Poker: Levy lässt Ultimatum verstreichen - und reist in die USA

Levy will Kane nur äußerst ungern ziehen lassen. Foto: ADRIAN DENNIS/AFP via Getty Images
Levy will Kane nur äußerst ungern ziehen lassen. Foto: ADRIAN DENNIS/AFP via Getty Images

Der FC Bayern wartet von Tottenham Hotspur weiter vergebens auf eine Antwort auf das Angebot für Harry Kane. Stattdessen reist Spurs-Chairman Daniel Levy in die USA. Eine Verhandlungstaktik oder was steckt dahinter?

Im Transferpoker um Harry Kane soll der FC Bayern übereinstimmenden Medienberichten zufolge Tottenham Hotspur am Freitag eine Deadline gesetzt haben, die Mitternacht ablief. Doch Daniel Levy ließ diese verstreichen und reiste nach Informationen der Bild indes in die USA nach Miami, wo seine Familie zwei Wochen lang Urlaub macht. Laut der Boulevardzeitung eine mögliche Deutung, dass dies zu Levys Taktik zählt, von Bayerns Offerte noch nicht beeindruckt genug zu sein, um von den Münchnern noch mehr Geld zu entlocken.

Baldige Entscheidung im Kane-Poker

Denkbar wäre aber auch, dass Levy sich in Florida mit Tottenham-Besitzer Joe Lewis trifft und dort das weitere Vorgehen bespricht. Denn Lewis soll Levy zuletzt bereits den Auftrag erteilt haben, Kane in diesem Sommer zu verkaufen, sollte der Stürmer seinen 2024 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollen. Das letzte Angebot des deutschen Rekordmeisters soll unterdessen die Marke von 100 Millionen Euro übersteigen und zugleich das letzte sein. Offen, wie es weitergeht, wobei eine Entscheidung vor dem ersten Pflichtspiel beider Klubs fallen soll: Der FC Bayern tritt im Supercup am 12. August gegen RB Leipzig an, Tottenham spielt am 13. August gegen den FC Brentford in der Premier League.

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Adrian Kühnel  
05.08.2023