Champions League-Quali

Kampf um Platz 4? Hütter: "Dortmund ist viel mehr unter Druck"

Adi Hütter stichelt ein bisschen in Richtung BVB. Foto: Imago

Vier Spieltage vor Schluss hat Eintracht Frankfurt die Champions League weiterhin fest im Blick. Dass mit Borussia Dortmund ein Topteam noch von hinten drängt und den Hessen den vierten Platz streitig machen will, stört Trainer Adi Hütter dabei nur bedingt.

Am 30. Spieltag gewannen sowohl Eintracht Frankfurt (gegen den FC Augsburg) als auch Borussia Dortmund (gegen Union Berlin) ihre Heimspiele mit 2:0, weshalb der Abstand zwischen den viertplatzierten Hessen und dem fünftplatzierten BVB weiterhin vier Punkte beträgt, bei noch vier ausstehenden Spielen. Frankfurts Coach Adi Hütter legte mit seinem Team am Dienstag vor, die Dortmunder legten am Mittwoch dann nach. "Natürlich habe ich mir die Konferenz angeschaut. Wenn man einen Tag vorher gespielt hat, dann hofft man natürlich wie die anderen auch, dass die Konkurrenz um die Plätze ein anderes Resultat zeigt. Im Endeffekt haben sie auch einen glanzlosen 2:0-Sieg gelandet", so der Österreicher. Zum strittigen Elfmeter für die Schwarz-Gelben, der sie in der Folge auf die Siegerstraße brachte, sagte der 51-Jährige: "Das war sicherlich ein glücklicher Elfer." 

"Man muss auf sich selbst schauen"

Doch obwohl der BVB weiter dran bleibt an der Eintracht, wird Hütter keinesfalls panisch: "Jetzt ist die Phase, wo man punkten muss. Der Abstand ist immer noch gleich bei vier Punkten." Und der Frankfurter Trainer wird nicht müde zu betonen: "Dortmund ist viel mehr unter Druck als wir." Den Klub aus dem Ruhrpott würde ein Verpassen der Champions League einiges kosten, für die Eintracht hingegen wäre es eine riesige Chance, zudem historisch, weil es die erste Qualifikation für die Königsklasse überhaupt wäre. Mit der Konkurrenz will sich Hütter dabei ohnehin gar nicht zu viel beschäftigen: "Man muss auf sich selbst schauen und versuche die Spiele zu gewinnen. Das ist keine Floskel. Wenn man die Hausaufgaben nicht macht, braucht man nicht woanders hinschauen." Mit einem Sieg bei Bayer Leverkusen am Samstag (18:30 Uhr) wäre die nächste Hausaufgabe für die Frankfurter erledigt.

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Benjamin Heinrich  
22.04.2021