Vertrag bis 2023

Kamada hat sich mit Anfragen nicht beschäftigt

In der vergangenen Saison stand Kamada für die Eintracht 48 Mal auf dem Rasen.
In der vergangenen Saison stand Kamada für die Eintracht 48 Mal auf dem Rasen. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt konnte den Vertrag mit Daichi Kamada bis 2023 verlängern. Mit anderen Anfragen habe sich der Japaner eigenen Aussagen nach nicht beschäftigt.

In Frankfurt ist man froh, weiterhin auf die Dienste von Daichi Kamada setzen zu können. Der Poker um die Vertragsverlängerung bis 2023 soll sich wochenlang hingezogen haben - angeblich waren die Berater des Offensivspielers uneins über dessen Zukunft gewesen. Dass er sich mit anderen Offerten beschäftigt habe, wies der japanische Nationalspieler allerdings zurück.

"Gab für den großen Step noch nicht passende Angebote"

"Es gab über meinen Berater Anfragen, womit er sich aber nicht beschäftigt hat. Wir haben vor der Sommerpause telefoniert und es gibt auf diesem Level nicht viele Teams, die über Eintracht Frankfurt stehen, um den nächsten großen Schritt zu machen", äußerte sich der 24-Jährige auf einer Pressekonferenz zum Verbleib. "Für den nächsten Schritt war es daher besser, bei Eintracht Frankfurt zu bleiben. Für den ganz großen Step gab es noch nicht die passenden Angebote."

Frankfurt nur die Durchgangsstation

Feststeht: Dass Kamada auch tatsächlich bis 2023 bei den Hessen bleibt, ist nicht garantiert. Wie der Rechtsfuß bereits durchklingen lässt, ist die Eintracht nur die Zwischenstation für einen gewünschten Durchbruch zu einem noch größeren Klub.

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Adrian Kuehnel  
17.09.2020