VfB Stuttgart

Kalajdzic: "Sehe die sportliche Situation nicht so dramatisch"

Kalajdzic fehlt dem VfB aktuell sehr. Foto: Getty Images
Kalajdzic fehlt dem VfB aktuell sehr. Foto: Getty Images

Dem VfB Stuttgart dürfte die Länderspielpause der Bundesliga ganz gut gepasst haben. Die Schwaben müssen nach vier Spielen ohne Sieg den Blick nach unten richten, haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Sasa Kalajdzic bleibt dennoch gelassen.

"Die vielen Verletzten sind natürlich extrem bitter. Aber ich sehe die sportliche Situation nicht so dramatisch", erklärt der Stürmer gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. "Wir haben jetzt zwar zwei Spiele verloren, stehen aber noch über dem Strich", merkt der Österreicher an. Seine Überzeugung lautet, dass sich der VfB wieder besser präsentieren wird, wenn einige wichtige Spieler zurückkehren. Dabei wird kaum jemand so schmerzlich vermisst wie Kalajdzic selbst.

"Druck kommt wenn, dann von außen"

Immerhin steuerte der Nationalspieler in der Vorsaison 16 Tore zum Höhenflug des VfB bei, der im Saisonfinale beim eigenen Anhang sogar Träume von Europa weckte. Kalajdzic will aber nichts davon wissen, er sei als Heilsbringer gefragt. "Druck kommt wenn, dann von außen. Nach meiner Knieverletzung habe ich auch nicht sofort getroffen. Und habe mich nicht davon verrückt machen lassen", erinnert der Zwei-Meter-Schlaks seine Rückkehr von einem Kreuzbandriss im Jahr 2020. Aktuell hat ihn eine Verletzung an der Schulter lahmgelegt.

Junge Vertreter "müssen sich die nötige Zeit nehmen"

In Abwesenheit des Torjägers setzt der VfB Stuttgart auch auf vielversprechende Neuzugänge, denen die Erfahrung bislang abgeht, etwa Wahid Faghir oder Omar Marmoush. "Sie müssen sich die nötige Zeit nehmen, dürfen sich keinen Druck machen. Dann wird das schon", spricht Kalajdzic seinen Vertretern Mut zu. Er selbst habe bei den Schwaben zunächst auch keine leichte Zeit gehabt. "Ich habe auf meine Chance gewartet, sie bekommen und genutzt. Ich bin daran gewachsen – die anderen Spieler werden es jetzt auch."

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Lars Pollmann  
11.11.2021