Comeback des VfB-Stürmers

Kalajdzic beißt sich gegen Fürth durch: "Ich bin fix und fertig"

Sasa Kalajdzic feierte am Samstag sein Comeback für den VfB. Foto: Getty Images.
Sasa Kalajdzic feierte am Samstag sein Comeback für den VfB. Foto: Getty Images.

Nach über vier Monaten hat Sasa Kalajdzic sein Comeback für den VfB Stuttgart gefeiert. Der Stürmer spürte erst nach der Partie die hohe Belastung, Torhüter Florian Müller ärgerte sich derweil über das torlose Remis gegen Greuther Fürth.

Mit 16 Toren war Sasa Kalajdzic in der vergangenen Saison der wichtigste Torschütze des VfB Stuttgart. Zum Leidwesen der Schwaben verpasste der Österreicher die gesamte Hinrunde wegen einer Schulterverletzung und war erst zum Rückrundenauftakt gegen Greuther Fürth wieder fit. Gegen das Tabellenschlusslicht hatte Kalajdzic die eine oder andere Chance, verpasste jedoch einen Torerfolg - wichtiger war für ihn aber in erster Linie, wieder zurück zu sein. "Ich bin fix und fertig", sagte Kalajdzic bei Sky über sein Comeback, das vorzeitig hätte beendet werden können: "Nach 60 Minuten hat der Trainer mich gefragt, ob ich noch kann. Ich wollte und konnte vom Kopf her, ich habe alles probiert. Jetzt spüre ich den ganzen Körper." 

Müller: "Haben die letzte halbe Stunde brutalen Druck gemacht"

Unterdessen haderte Florian Müller mit der Nullnummer gegen das Schlusslicht aus Fürth. "Heute wäre es perfekt gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Wir haben die letzte halbe Stunde brutalen Druck gemacht, hatten zwei, drei gute Chancen, wo wir das Tor nicht treffen", sagte der Schlussmann und betonte: "Das ist dann schon ärgerlich. Wichtig war aber auch heute, dass wir die Null gehalten haben." Darauf kann der VfB aufbauen - und sollte Kalajdzic in den kommenden Wochen seine Fitness zurückerlangen, könnte er bald schon wieder Tore liefern.

Florian Bajus  
08.01.2022