Ex-BVB-Profi in Belgien

Kagawa: "Also, wenn Dortmund mich möchte…"

Kagawa spielt mittlerweile in Belgien. Foto: JOHN THYS/BELGA MAG/AFP via Getty Images
Kagawa spielt mittlerweile in Belgien. Foto: JOHN THYS/BELGA MAG/AFP via Getty Images

Shinji Kagawa absolvierte insgesamt 216 Pflichtspiele für Borussia Dortmund. Auf die Zeit beim BVB blickt der Japaner, heute bei VV St. Truiden in Belgien unter Vertrag, gerne zurück.

Seit Januar 2022 spielt Shinji Kagawa für VV St. Truiden. Der 33-Jährige hat für seinen neuen Klub erst sechs Pflichtspiele absolviert, über seine Vertragsdauer ist nichts bekannt. Wird er auch kommende Saison für die Belgier auflaufen? "Also, wenn Dortmund mich möchte… (lacht) Aber ja, ich werde weiter in Belgien spielen", sagte der Spielmacher im Interview mit transfermarkt.de.

Klopp ist er bis heute dankbar: "Wie gut er als Trainer ist, muss man nicht ausführen"

Der Routinier kickt derzeit nur in einer 40.000 Einwohnerstadt, findet dies aber "perfekt, denn hier kann ich mich wirklich voll auf den Fußball fokussieren und konzentrieren. Ich weiß genau, was ich hier machen kann, will und soll – und das ist vor allem der Fußball." An Borussia Dortmund denkt Kagawa indessen gerne zurück - vor allem an seine erste Zeit von 2010 bis 2012. "Zurückblickend muss ich sagen, dass ich wirklich Glück gehabt habe – mit dem Timing und dem Trainer. Mit meinem Wechsel nach Dortmund habe ich ja auch Jürgen Klopp kennengelernt. Wie gut er als Trainer ist, muss man nicht ausführen, man muss sich nur ansehen, wo er heute steht", so der 97-fache japanische Nationalspieler.

Kagawa träumt von WM-Kaderplatz bei Japan

Wie lange er seine Karriere noch fortsetzen wird, könne Kagawa nicht sagen. "Dieses Jahr haben wir erstmal die WM, dafür habe ich in den vergangenen vier Jahren Vollgas gegeben und natürlich möchte ich es schaffen, noch ein drittes Mal in den Kader berufen zu werden und beim Turnier auf Einsätze zu kommen. Dafür spiele ich täglich Fußball und werfe alles rein. Darüber hinaus kann ich nicht in die Zukunft blicken", schloss der Ex-Dortmunder ab.

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Adrian Kuehnel  
17.06.2022