Transfer im Winter?

Bruch mit Simeone? Juventus-Gerüchte um de Paul

De Paul darf anscheinend im Januar wechseln. Foto: Getty Images
De Paul darf anscheinend im Januar wechseln. Foto: Getty Images

Juventus hat mit dem Sieg im Stadtderby gegen den FC Turin am Wochenende womöglich den ersten Schritt aus einer sportlichen Krise geschafft. Die Alte Dame bleibt insgesamt aber weit unter ihren Ansprüchen, steht etwa in der Champions League vor dem Aus in der Gruppenphase. Im Januar soll die Mannschaft von Massimiliano Allegri wohl nochmal verstärkt werden. Auch mit Rodrigo de Paul?

Der argentinische Mittelfeldmann wurde schon in der Vergangenheit immer wieder mal mit einem Wechsel nach Turin in Verbindung gebracht. Stattdessen ging es letztes Jahr von Udinese Calcio zu Atletico Madrid. 35 Millionen Euro sollen die Colchoneros sich diesen Einkauf kosten haben lassen, gemessen an der Summe sind die Einsatzzeiten für den 28-Jährigen wenig zufriedenstellend. De Paul stand in der laufenden Saison in der Hälfte seiner zehn Einsätze von Beginn an auf dem Feld, 90 Minuten hat er noch nicht absolvieren dürfen.

Unter Simeone nur noch geduldet

Wie die italienische Sportzeitung Tuttosport berichtet, soll es zum Bruch im Verhältnis des Nationalspielers zu Cheftrainer und Landsmann Diego Simeone gekommen sein. De Paul wird dem Vernehmen nach nur noch geduldet, darf aber schon im Winter wechseln, wenn sich eine passende Gelegenheit auftut. Der in Turin erscheinenden Zeitung zufolge könnte sich die bei Juventus ergeben, dass schon im Januar 2022 gezeigt hat, gerne auch im Winter Transfers zu tätigen. Allerdings müssten die finanziellen Konditionen den Bianconeri entgegenkommen, womit nicht zwingend zu rechnen sei.

Lovric von Udinese eine Alternative

Auf eine Leihe von de Paul sollte Juve demnach jedenfalls nicht hoffen, weil Atletico solche Deals für gewöhnlich nur bei jungen Spielern eingeht. Sollte der Mittelfeldmann zu teuer sein, hat die Alte Dame dem Bericht zufolge Sandi Lovric von Udinese als Alternative im Visier. Der slowenische Nationalspieler ist erst im Sommer vom FC Lugano in die Serie A gewechselt, überzeugt beim Überraschungsteam aus dem Friaul aber auf ganzer Linie. Den 24-Jährigen könnte sich Juve sicher eher leisten als eine teure Ablöse für de Paul oder gar Sergei Milinkovic-Savic von Lazio, der inzwischen eine Art weißen Wal für die Verantwortlichen darstellt.

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Lars Pollmann  
18.10.2022