Fiorentina-Star

Juventus in der Pole? Vlahovic in ganz Europa begehrt

Vlahovic kann sich seinen nächsten Arbeitgeber wohl aussuchen. Foto: Getty Images
Vlahovic kann sich seinen nächsten Arbeitgeber wohl aussuchen. Foto: Getty Images

Der internationale Transfermarkt im Sommer 2022 ist seit Dienstag um eine Attraktion reicher. Dusan Vlahovic wird seinen ein Jahr später auslaufenden Vertrag bei der AC Florenz nicht verlängern und den Klub so (spätestens) am Saisonende verlassen. Der Torjäger ist schon jetzt heiß begehrt.

Der Serbe ist ein knappes halbes Jahr älter als Erling Haaland von Borussia Dortmund und gilt gewissermaßen als potenzieller 'Trostpreis' für einen Klub, der im Werben um den Norweger leer ausgehen wird. Laut italienischer Medienberichte ist die Reihe der Interessenten bereits jetzt sehr lang. Von Atletico Madrid über Paris Saint-Germain, vom FC Bayern bis zu nahezu allen Top-Klubs aus der Premier League sei Vlahovic bei fast jedem Team von Rang und Namen auf dem Zettel weit oben platziert.

Juventus seit Monaten in Kontakt

In der Pole Position wähnt sich dem Vernehmen nach aber Juventus, das den 21-Jährigen in der Serie A halten will. Dort hat sich Vlahovic einen Namen gemacht, etwa mit 25 Toren in den letzten 44 Partien, obwohl die Fiorentina in dieser Zeit keineswegs zu den Top-Mannschaften Italiens gehörte. Der Corriere dello Sport etwa berichtet von bereits seit Monaten geknüpften Kontakten zwischen Juventus und der Spielerseite.

Im Januar dem Ansturm zuvorkommen?

Laut der in Turin erscheinenden Tuttosport ist derweil sogar vorstellbar, dass die Alte Dame bereits im Januar tätig wird, um sich dem Wettbieten im Sommer zu entziehen. Wenn die Großkopferten Europas bei Vlahovic einsteigen, käme Juventus womöglich schnell an die eigenen finanziellen Grenzen. Im Juni soll Florenz bereits ein Angebot über 60 Millionen Euro, vermutlich von Atletico, abgelehnt haben. Angesichts der veränderten vertraglichen Situation sei Vlahovic nun für voraussichtlich 45 Millionen Euro zu haben, mutmaßen verschiedene italienische Medien.

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Lars Pollmann  
06.10.2021