Nach Top-Saison und Nationalmannschaftsdebüt

Juve-Gerüchte: Gosens' Konzentration gilt Atalanta und DFB

Gosens lief im September erstmals mit dem Adler auf der Brust auf. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Gosens lief im September erstmals mit dem Adler auf der Brust auf. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Robin Gosens hat mit Atalanta einen erfolgreichen Start in die Serie-A-Saison hingelegt. Beim 4:2 über den FC Turin zeigte der Champions-League-Halbfinalist einmal mehr begeisternden Offensivfußball. Der Neu-Nationalspieler macht sich keine großen Gedanken über einen Abschied.

Zwar bekomme er die in regelmäßigen Abständen aufkommenden Gerüchte um seine Person durchaus mit, so der Emmericher. Die Gazetten Italiens bringen ihn dabei nicht zuletzt mit Juventus Turin in Verbindung, wo Andrea Pirlo in den ersten Saisonspielen auf der linken Außenbahn auf hilfsweise Lösungen setzt. "Natürlich lese ich auch solche Meldungen, doch es gibt in der Sache zum jetzigen Zeitpunkt nichts Neues zu berichten. Mein Fokus ist auf Atalanta ausgerichtet", sagt Gosens gegenüber der Rheinischen Post.

"Nicht ganz so viel falsch gemacht"

Nicht nur gehe es im in Bergamo bestens, so der 26-Jährige, auch sportlich gebe es keinen Grund für eine Veränderung. Immerhin hat er es bei dem eher kleinen Klub aus Norditalien zum DFB-Spieler gebracht. Joachim Löw machte ihn Anfang des Monats zum 106. Debütanten seiner Amtszeit als Bundestrainer. "Die Nominierungen und Startelf-Einsätze in den Partien gegen Spanien und die Schweiz taten enorm gut", blickt Gosens zurück. "Sie haben aber auch gezeigt, dass ich in Bergamo nicht ganz so viel falsch gemacht habe." Der Traum von einer Nominierung für die EURO im kommenden Sommer lebt, dafür will sich Gosens über konstante Top-Leistungen bei Löw empfehlen.

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Lars Pollmann  
30.09.2020