Gladbach-Boss

"Jugend-Scout beim FC Bayern": Eberl lässt aufhorchen

Eberl spielte einst im Bayern-Nachwuchs und einmal für die Profis. Foto: Getty Images
Eberl spielte einst im Bayern-Nachwuchs und einmal für die Profis. Foto: Getty Images

Nach dem Ausscheiden von Michael Zorc bei Borussia Dortmund und Rudi Völler bei Bayer Leverkusen wird Max Eberl in der neuen Saison zum dienstältesten Sportchef der Bundesliga aufsteigen. Der 48-Jährige steht seit 2008 bei Borussia Mönchengladbach in der Verantwortung. Gerüchte über einen Abschied gibt es seit Jahren.

Vor allem der FC Bayern soll in der Vergangenheit wiederholt um seinen ehemaligen Nachwuchsspieler (ein Einsatz bei den Profis) gebuhlt haben. Gegenüber Sport Bild betont Eberl nun zwar, dass er entgegen mancher Munkelei nicht vor einem Abschied aus Gladbach am Saisonende stehe. Grundsätzlich aber kann er sich wohl vorstellen, in seiner Karriere noch etwas anderes zu machen, als Manager der Borussia zu sein. "Es macht prinzipiell keinen Sinn, Dinge auszuschließen", erklärt Eberl.

"Natürlich gibt es noch andere spannende Vereine"

"Ich habe diesen Job bei Borussia noch bis 2026 zu tätigen und eine Aufgabe, mit der ich mich voll identifiziere. Aber natürlich gibt es noch andere spannende Vereine auf dieser Welt." Dazu würde der ehemalige Münchner sicher auch seinen Jugendklub zählen. Zumindest lässt Eberl aufhorchen: "Ich will auch nicht ausschließen, dass ich mal als Jugend-Scout beim FC Bayern arbeite und meine Laufbahn im Fußball am Tegernsee ausklingen lasse."

"Für den deutschen Fußball hoffe ich auf Abwechslung"

Dabei handelt es sich freilich um Zukunftsmusik. Dass Eberl in naher Zukunft beim Rekordmeister anheuert, scheint aufgrund der personellen Konstellation mit Hasan Salihamidzic als Sportvorstand schwer vorstellbar. Bisweilen wird er also wohl mit Gladbach einen Konkurrenten leiten. "Man weiß, dass ich Bayern alles gönne, weil ich dorther komme. Aber für den deutschen Fußball hoffe ich auf Abwechslung", erklärt Eberl zur Frage der Dominanz der Münchner.

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Lars Pollmann  
24.11.2021