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Jetzt offiziell: Preußer beerbt Maaßen in Dortmund

Preußer sammelte bei Fortuna Zweitliga-Erfahrung. Foto: Getty Images
Preußer sammelte bei Fortuna Zweitliga-Erfahrung. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund hat bei der Besetzung des Trainerpostens in der zweiten Mannschaft seit Jahren ein gutes Händchen bewiesen. Das gereicht dem Klub bisweilen zum Nachteil, weil die Coachs wiederholt für einen Karrieresprung anderswohin wechseln. So geschah es diesen Sommer auch bei Enrico Maaßen, der die Chance wahrnimmt, beim FC Augsburg in der Bundesliga zu arbeiten.

Am Freitag hat der BVB die Nachfolgeregelung offiziell gemacht. Es ist keine große Überraschung mehr, dass Christian Preußer der neue Cheftrainer der U23 wird, die in der 3. Liga spielt. Der 38-Jährige hat einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben, verkünden die Schwarzgelben. Preußer passt in das Profil, das sich die Verantwortlichen gegeben hatten: Er hat bei RW Erfurt und beim SC Freiburg viele Erfahrungen in der Arbeit mit jungen Spielern gesammelt und führte die Zweitvertretung der Breisgauer in die 3. Liga.

"Glücklich, dass wir uns so schnell einigen konnten"

Anschließend wechselte Preußer zu Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga, musste dort aber bereits innerhalb seiner ersten Saison den Hut nehmen. Der gebürtige Berliner galt nach dem Abgang von Maaßen schnell als logische Alternative für den BVB. "Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe bei Borussia Dortmund und bin glücklich, dass wir uns so schnell einigen konnten", sagt Preußer nun. Für den sportlichen Leiter der 'Zwoten' Ingo Preuß zeigt derweil "die Strahlkraft auch unserer zweiten Mannschaft, dass wir mit Christian Preußer so kurzfristig wieder einen interessanten Trainer verpflichten konnten". Vor Maaßen hatten beispielsweise Daniel Farke, Jan Siewert und David Wagner eine Station beim BVB II als Sprungbrett genutzt.

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Lars Pollmann  
17.06.2022