Siebter Trainer in seiner HSV-Zeit

Jatta über Thioune: "Er will, dass wir den Ball jagen"

Jatta hat mal wieder einen neuen Trainer. Foto: Martin Rose/Getty Images
Jatta hat mal wieder einen neuen Trainer. Foto: Martin Rose/Getty Images

Der Hamburger SV hat nach dem erneut recht kläglich verpassten Aufstieg einmal mehr die Reset-Taste gedrückt und Daniel Thioune als neuen Hoffnungsträger verpflichtet. Für Spieler wie Bakery Jatta, die seit einigen Jahren dabei sind, ist ein Trainerwechsel schon gewohnt.

"Jeder Trainer hat seine eigene Art und Weise. Reiner Ballbesitz-Fußball ist ihm nicht so wichtig wie vielleicht manch anderem", sagt der Angreifer gegenüber dem Hamburger Abendblatt. In den ersten Wochen von Thioune beim HSV sei jedenfalls das Thema Pressing und Arbeit gegen den Ball im Vordergrund gewesen. "Er will, dass wir den Ball jagen, wenn wir ihn mal verloren haben", sagt Jatta. Ihm selbst komme das entgegen, weil die Balleroberung eine seiner größten Stärken sei.

"Kann nicht vorhersagen, wo das enden soll"

Der 22-Jährige, der sich in der Vorsaison wegen Spekulationen über seine Identität selten auf Fußball konzentrieren konnte, dürfte aufgrund seiner Hingabe für die Mannschaft auch unter dem neuen Coach einen Stein im Brett haben. Bei Jatta sehen Beobachter aber auch noch viel ungenutztes Potenzial. "Ich habe schon das Gefühl, dass ich seit meiner Ankunft in Hamburg jeden Tag sehr viel dazugelernt habe. Und ich lerne noch immer. Aber ich kann nicht vorhersagen, wo das mal enden soll", schätzt er sich selbst ein. In der Vorsaison unter Dieter Hecking kam Jatta mit einer Ausnahme in allen Pflichtspielen zum Einsatz, in denen er zur Verfügung stand.

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Lars Pollmann  
26.08.2020