Seit mehr als zwölf Jahren dabei

Jantschke über seine Treue zu Gladbach: "Es gab auch die Überlegung zu gehen"

Sein Lächeln hat Tony Jantschke bei Borussia Mönchengladbach nie verloren. Auch nicht, nach mehr als zwölf Jahren Treue.
Sein Lächeln hat Tony Jantschke bei Borussia Mönchengladbach nie verloren. Auch nicht, nach mehr als zwölf Jahren Treue. (Foto: imago)

Während es Spieler gibt, die in ihrer Karriere die Vereinsfarben gefühlt so oft wie ihre Unterwäsche gewechselt haben, blieb Tony Jantschke dem VfL Borussia Mönchengladbach bis heute stets treu. Bei den Fohlen geht der 30-Jährige mittlerweile in seine 13. Profi-Saison, kann sich hier sogar sein Karriereende vorstellen.

Den aktuellen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach verlängerte Jantschke im Jahr 2017, bis nächstes Jahr ist das Arbeitspapier noch gültig. Demnach müssen Verein und Spieler in den kommenden Monaten sich einigen, ob es zwischen den zwei Parteien weitergeht. Laut Jantschke kann es das. Gegenüber der Bild antworte der Innenverteidiger auf die Frage nach einem möglichen Karriereende bei den Fohlen: "Das kann ich mir absolut vorstellen, wenn es für alle Seiten passt!" Seinen Sportdirektor Max Eberl soll Jantschke bereits in Kenntnis gesetzt haben. "Wir haben schon gesprochen und uns auf eine ruhigere Zeit nach Corona vertagt. Ich hoffe, es geht hier weiter für mich", so der gebürtige Sachse (Hoyerswerda).

"Stolz, Teil von Borussias Geschichte zu sein"

2007 wechselte Jantschke in die Jugendabteilung der Fohlen, zwei Jahre später startete sein erstes Jahr bei den Profis. Bis heute hat sich daran nichts geändert. "Es macht mich wirklich stolz, so lange Teil von Borussias Geschichte zu sein", erzählte der 30-Jährige dem Boulevard-Blatt. Und doch soll er in all den Jahren auch mal über einen Wechsel nachgedacht haben: "Es gab auch Trainer, unter denen es schwer für mich war und dann natürlich auch mal die Überlegung zu gehen. Aber ich habe auch von Trainern, die mich kritisch sahen, wie André Schubert zum Beispiel, gelernt und versucht, alles mitzunehmen." Unter Marco Rose kann sich Jantschke einen Verbleib auf jeden Fall vorstellen.

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Tom Jacob  
24.08.2020