Gegen Leverkusen durchgesetzt?

Jansen feiert Hrubesch für "Leistungskultur, die wir dringend brauchen"

Hrubesch trägt den Titel "Direktor Entwicklung" beim HSV. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Hrubesch trägt den Titel "Direktor Entwicklung" beim HSV. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der Hamburger SV hat mit der Verpflichtung von Horst Hrubesch für seine Nachwuchsabteilung positiv auf sich aufmerksam gemacht. Selbst größte Nörgler finden kein Haar in der Suppe. Marcell Jansen spricht voller Stolz von der Bedeutung für den Traditionsklub.

"Horst Hrubesch steht für Aufbruch durch Inhaltlichkeit, für eine Leistungskultur, die wir dringend brauchen", so der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende bei Sport Bild. "Ihn für den HSV gewinnen zu können, ist ein ganz wichtiger Schritt für unseren Verein." Der Ex-Profi lobt dabei die sportliche Abteilung des Klubs, die Hrubesch dem Vernehmen nach in monatelangen Gesprächen gewinnen konnte. Dem Magazin zufolge setzte sich der HSV dabei immerhin gegen Bayer Leverkusen durch, das selbst an einer Verpflichtung gearbeitet haben soll.

"Unser Weg wird durch die Personalie untermauert"

Hrubesch gilt als einer der größten Fachmänner im Nachwuchsbereich überhaupt. "Er ist ein Teamplayer, der sehr gut vernetzt ist. Seine Arbeit beim DFB im Nachwuchs war sensationell", sagt Jansen. Darüber hinaus fungiert das einstige Kopfball-Ungeheuer aber auch unmittelbar als ein neues Gesicht des HSV. Die Identifikationsfigur des früheren Bundesliga-Dinos verfehlt ihre Wirkung nicht. Zumindest spricht Jonas Boldt vom positiven Feedback seit der Bekanntmachung des Deals. "Man sieht, dass der Weg, den wir eingeschlagen haben, durch die Personalie Horst Hrubesch untermauert wird", so der Sportchef. Womöglich hilft die Rückkehr des 69-Jährigen auch bei der Suche nach neuen Geldgebern und Sponsoren.

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Lars Pollmann  
05.08.2020