Möglicher Einstieg

Investor im Verein? Bode: "Versuchen, für alle Überlegungen offen zu sein"

Es gebe "keine Denkverbote", so Werder-Boss Bode.
Es gebe "keine Denkverbote", so Werder-Boss Bode. Foto: Imago Images

Werder Bremen ist derzeit finanziell nicht auf Rosen gebettet, weshalb Aufsichtsratschef Marco Bode einen etwaigen Einstieg eines Investors für die Zukunft offen halten will.

Könnte Werder Bremen schon bald von einem finanzstarken Investor - wie es beispielsweise auch bei Hertha BSC geschah - übernommen werden? "Wir versuchen, für alle Überlegungen offen zu sein, die uns wirtschaftlich stärker und robuster machen und uns sportlich nach vorne bringen", sagte Werder-Aufsichtsratschef Marco Bode gegenüber dem Weser-Kurier und wollte damit nichts ausschließen.

Wegen der Krise muss Werder die "Strategie anpassen"

Es gebe "keine Denkverbote", so der ehemalige Profi, der deutlich machte: "Die Krise ist anstrengend. Es war immer unsere Strategie, bei allen sportlichen Ambitionen wirtschaftlich vernünftig zu bleiben." Neben der Pandemie wirke auch die erfolglose Vorsaison nach, wie Bode betonte: "Durch Corona, aber auch durch die sportliche Krise der vergangenen Saison, sind wir da aus der Balance geraten und müssen jetzt sehen, dass wir zusammenhalten und unsere Strategie für die nächsten Monate und Jahre dem anpassen."

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Adrian Kuehnel  
14.11.2020