Neue Wege in Leipzig?

Interesse an Lacroix: Deshalb fischt RB jetzt auch bei der Konkurrenz

In der abgelaufenen Saison spielte Maxence Lacroix noch für Wolfsburg, nun ist RB Leipzig am Franzosen interessiert.
In der abgelaufenen Saison spielte Maxence Lacroix noch für Wolfsburg, nun ist RB Leipzig am Franzosen interessiert. (Foto: imago)

Bisher setzte RB Leipzig bei der Einkaufspolitik weitestgehend auf Talente. Auf Rohdiamanten, die zu Top-Spieler auf Weltklasse-Format geschliffen werden sollen. Mit Maxence Lacroix könnte nun ein Spieler zu den Sachsen wechseln, der bereits einen Schritt weiter ist und somit auch teuer werden könnte.

Lacroix hat beim VfL Wolfsburg eine tolle Saison hinter sich. Für fünf Millionen Euro Ablöse kam der Innenverteidiger vor einem Jahr aus der zweiten französischen Liga vom FC Sochaux zu den Wölfen, nun steht ein Wechsel zu RB Leipzig bevor. Laut Sky-Informationen sollen die Gespräche zwischen dem Vizemeister und dem Spieler bereits "weit fortgeschritten" sein.

Lacroix könnte Keita übertrumpfen

Allerdings könnte ein Wechsel den Leipzigern teuer zu stehen kommen: Lacroix hat beim VfL Wolfsburg einen bis 2024 gültigen Vertrag ohne Ausstiegsklausel. Als Ablöse stehen mehr als 30 Millionen Euro im Raum. Bislang gilt Naby Keita als teuerster Zugang der Leipziger Vereinsgeschichte. 2016 kam der Mittelfeldspieler aus Guniea für knappe 30 Millionen Euro vom Schwesterklub aus Salzburg. Mittlerweile kickt der 26-Jährige beim FC Liverpool.

RB braucht einen neuen Innenverteidiger

Doch warum wird in Leipzig neuerdings auf gestandene Bundesliga-Profis der Konkurrenz gesetzt? Mit Dayot Upamecano (FC Bayern München) und Ibrahima Konate (FC Liverpool) werden zwei starke Innenverteidiger das RB-Team verlassen, die bereits feststehenden Nachfolger Josko Gvardiol (Dinamo Zagreb) und Mohamed Simakan (RC Straßburg) sind der Bundesliga noch fremd. Um an der Tabellenspitze weiter konkurrenzfähig zu bleiben, brauchen die Roten Bullen einen erfahrenen Abwehrchef. Zwar ist Lacroix selbst noch 21 Jahre jung, doch bei Wolfsburg hat der Franzose in der vergangenen Spielzeit gezeigt, dass er der richtige Mann ist.

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Tom Jacob  
01.06.2021