Erst zwei Neue

Innenverteidigung genießt beim HSV Priorität

Thioune stehen zum Trainingsauftakt kommende Woche kaum Verteidiger zur Verfügung. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Thioune stehen zum Trainingsauftakt kommende Woche kaum Verteidiger zur Verfügung. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Der Hamburger SV hat mit Klaus Gjasula und Amadou Onana bisher nur zwei Neuzugänge präsentiert. Dem gegenüber stehen einige teils namhafte Abgänge, nicht zuletzt von Leihspielern, die wichtige Rollen ausübten. Vor allem in der Innenverteidigung drückt der Schuh vor dem Trainingsauftakt.

Timo Letschert hat den HSV verlassen, Rick van Drongelen fällt mit Kreuzbandriss über Monate aus, auch Ewerton kann nach der Entfernung eines Tumors im Oberschenkel erst nach und nach am Training von Neu-Coach Daniel Thioune teilnehmen. Einem Bericht des Hamburger Abendblatts zufolge bleiben ihm somit zunächst nur Stephan Ambrosius, Jonas David und Gideon Jung, der selbst noch nicht ganz fit ist. Leih-Rückkehrer David Bates soll den Verein endgültig verlassen, da wäre nicht hilfreich, wenn er in Testspielen notgedrungen viele Einsatzzeiten erhielte.

Mindestens ein Abwehrmann soll vor dem ersten Test kommen

Das Lokalblatt vermeldet folgerichtig, dass die Suche nach einem Innenverteidiger beim HSV eine hohe Priorität genießt. Mindestens ein zentraler Abwehrmann soll demnach möglichst vor dem ersten Test am 09. August gegen Hansa Rostock kommen. Gerüchte gab es vor Wochen etwa um Robin Knoche, dem der HSV aber wohl schlicht kein wettbewerbsfähiges Angebot unterbreiten kann. Die engen finanziellen Grenzen erschweren die Suche nach einem Spieler, der im Team von Thioune nicht bloß einen Kaderplatz einnimmt, sondern sportlichen Mehrwert verspricht. Zumal der Klub auch zwingend einen neuen Stürmer verpflichten will. Bekanntlich sind Angreifer im Zweifel noch teurer als Torverhinderer.

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Lars Pollmann  
28.07.2020