Nach Aussagen von Bayern-Boss

Impf-Vorstoß? Bittencourt kritisiert Rummenigge: "Sind privilegiert genug"

Bittencourt (l.) reagiert auf Rummenigges Impf-Vorstoß.
Bittencourt (l.) reagiert auf Rummenigges Impf-Vorstoß. Fotomontage: Imago/fussball.news

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern München, ist der Auffassung, dass der Profi-Fußball in der Corona-Impf-Debatte eine Vorbildfunktion einnehmen könnte. Nach den Aussagen des Bayern-Boss gibt es allerdings Gegenwind von Werder Bremens Offensivstar Leonardo Bittencourt.

"Lässt sich beispielsweise ein Spieler des FC Bayern impfen, wächst das Vertrauen in der Bevölkerung", sagte Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag in einem Interview mit Sport1 und betonte: "Wir wollen uns überhaupt nicht vordrängen, aber Fußballer könnten als Vorbild einen gesellschaftlichen Beitrag leisten." Für seinen Impf-Vorstoß erntet der 65-jährige Funktionär nun Kritik - darunter von Leonardo Bittencourt.

"Da sage ich doch nicht: Ich möchte gerne geimpft werden"

Der Profi von Werder Bremen meinte in einer Medienrunde am Mittwoch (zitiert via Sportbuzzer): "Wir sind schon privilegiert genug, dass wir spielen dürfen." Der 27-Jährige befand daher: "Da stelle ich mich doch nicht hin und sage: Ich möchte gerne geimpft werden." Daher stehe für den Werder-Star auch fest: "Erstmal sollten die Menschen geimpft werden, für die es lebensnotwendig ist, denn die Gesundheit geht immer vor."

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Adrian Kuehnel  
10.02.2021