Zuletzt festgespielt

Im Training umgeknickt: HSV muss um Suhonen bangen

Suhonen hat sich beim HSV zuletzt festgespielt. Foto: Getty Images
Suhonen hat sich beim HSV zuletzt festgespielt. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV galt für viele Beobachter schon als abgeschrieben, kann am Sonntag aber sogar noch direkt aufsteigen. Mit einem Sieg bei Hansa Rostock hätten die Rothosen zumindest die Relegation sicher. In diese Lage brachte sich das Team von Tim Walter mit einer beeindruckenden Siegesserie, an der auch Anssi Suhonen seinen Anteil trägt.

Der Finne hat sich zuletzt in der ersten Elf festgespielt, treibt das Spiel der Walter-Elf aus dem zentralen Mittelfeld an. Nun steht aber in Frage, ob der 21-Jährige im Saisonfinale überhaupt zur Verfügung steht. Am Mittwoch ist er im Training umgeknickt, zog sich dabei offenbar eine Verletzung am linken Sprunggelenk zu. Nach einer Behandlung auf dem Trainingsplatz wurde Suhonen von einem Physiotherapeuten per Golfwagen in die Katakomben transportiert.

Kinsombi und Heyer die Alternativen?

Eine Diagnose steht zur Stunde noch aus, Walter will zunächst Ruhe bewahren. "Jetzt muss ich erst einmal schauen, was er hat", lässt sich der Chefcoach im Hamburger Abendblatt zitieren. Klar ist, dass eine Verletzung am Bänderapparat höchstwahrscheinlich das Aus nicht nur fürs Saisonfinale in Rostock, sondern auch für die möglichen Relegationsspiele gegen den Tabellen-16. der Bundesliga bedeuten würde, die am 19. und 23. Mai angesetzt sind. Die Lokalzeitung nennt David Kinsombi und Moritz Heyer als erste Alternativen für die Startelf, sollte Suhonen dem Hamburger SV tatsächlich nicht zur Verfügung stehen. Noch aber können die Anhänger des Klubs hoffen, dass die Neuentdeckung der laufenden Saison mit dem Schrecken davon gekommen ist.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
11.05.2022